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Im Kirower Heizkraftwerk Nr. 4 ist ein Kesselhaus in Betrieb gegangen, das mit vier Treibstoffarten arbeiten kann. (Foto: ies-holding.ru)
Mittwoch, 08.07.2009

Windzug im Kessel zur Erhöhung des Wirkungsgrads

Im Kirower Heizkraftwerk Nr. 4 ist ein Kesselhaus in Betrieb gegangen, das mit vier Treibstoffarten arbeiten kann. Modernisiert wurde es mit Hilfe der von russischen Forschern erarbeiteten Niedrigtemperatur-Strudel-Technologie.


Im Kirower Heizkraftwerk Nr. 4 ist ein Kesselhaus in Betrieb gegangen, das mit vier Treibstoffarten arbeiten kann. (Foto: ies-holding.ru)



Der Trick der neuen Technologie, die von Wissenschaftlern der «Polytechnischen Universität Leningrad» vorgestellt wurde, besteht darin, dass im Kessel ein Windstrudel erzeugt wird, der eine intensivere Verbrennung ermöglicht. Weil der Treibstoff so zu kleinsten Teilen verbrannt wird, wird zur Erzeugung einer bestimmten Energiemenge weniger davon verbraucht.

Der Kessel kann Schweröl, Torf, Kohle und Gas verbrennen. Nach der Modernisierung hat sich der Wirkungsgrad bei Steinkohle von 79,6 Prozent auf 91 Prozent erhöht, bei Torf von 86 auf 90,5 Prozent und bei Gas von 92 auf 95,2 Prozent.

Die Leistungsfähigkeit des Kesselhauses ist dabei um insgesamt 20 Prozent gestiegen. Die Öko-Parameter haben sich ebenfalls verbessert, der Ausstoß von Stickstoff und Schwefel ist um 65 Prozent gesunken. Die Renovierungskosten lagen bei 232 Mio. Rubel (5,3 Mio. Euro) Für die Region, die immerhin für 40 Prozent der Torfförderung Russlands steht, ist das ein technologischer Durchbruch, meint der Gouverneur von Kirow, Nikita Belych. Daher sollen in nächster Zeit noch weitere Kesselhäuser der Kirower Wärmekraftwerke darauf umgestellt werden.

Quelle: «Wjatski Nabljudatel», rufo

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