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Freitag, 05.11.2010
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| Mitte Oktober wurde der Ostsee-Windpark Rödsand II in Betrieb genommen (Foto: sunempire.by) |
Windpark Rödsand in Betrieb, neuer Park geplant
Stromanbieter greifen immer stärker auf das Windpotenzial in Nord- und Ostsee zurück. Mitte Oktober wurde der Ostsee-Windpark Rödsand II in Betrieb genommen. Ein neues Windparkprojekt in der Nordsee wird gestartet.
Mitte Oktober wurde der Ostsee-Windpark Rödsand II in Betrieb genommen (Foto: sunempire.by)
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Der Windpark Rödsand II, zwischen den Ostsee Fehmarn (Deutschland) und Lolland (Dänemark) gelegen, produziert mit 90 Windkraftanlagen 207 Megawatt. Damit sollen nach Angaben des Energieversorgers E.ON rund 200.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.
E.ON realisiert das Projekt gemeinsam mit dem Konzern Siemens und hat bislang rund 400 Millionen Euro in den Windpark investiert. Nach Angaben von E.ON-Vorstandsmitglied Jorgen Kildahl sollen weitere Projekte im Windenergiebereich folgen.
Auch Siemens sieht im Bereich Offshore-Parks eine große Zukunft: „Offshore-Parks, die vor der Küste im Meer liegen, wo die Winde stärker sind als an Land, sind das zukunftsträchtigste Segment im Markt. Wir investieren in diese Richtung bis zu zehn Milliarden Euro“, erklärte René Umlauft, Chef der Siemens-Division „Erneuerbare Energien“.
Siemens ist auch am neuesten Offshore-Projekt vor der deutschen Küste beteiligt. Der Münchner Technologiekonzern liefert 80 Windturbinen mit 120 Meter Rotordurchmesser für den Windpark „Dan Tysk“ 70 Kilometer westlich Sylt.
Als Investoren des eine Milliarde Euro teuren Projekts treten die Stromkonzerne Vattenfall und die Stadtwerke München auf. Der Park soll mit einer Kapazität von 288 Megawatt Strom für rund 500.000 Haushalte liefern. Den derzeitigen Planungen nach geht Dan Tysk 2013 ans Netz.
Quelle: dpa, .rufo
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