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Mittwoch, 24.02.2010
Wasserkraftwerk im Kaukasus in Betrieb genommen
In der Kaukasus-Republik Karatschai-Tscherkessien ist das erste kleine Wasserkraftwerk in Betrieb genommen worden. Seine Leistung liegt bei 0,6 MW, die durchschnittliche Stromgewinnung pro Jahr bei 3,4 Mio. kWh.
Karatschai-Tscherkessien hat ein enormes Potenzial bei der Nutzung von Wasserkraft (Foto: cleanex.ru)
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Das ist die erste von zehn kleinen Anlagen, deren Bau in dieser Kaukasus-Republik geplant ist. Die Fertigstellung der kleinen Wasserkraftanlage kostete RusHydro fast 37 Mio. Rubel (850.000 Euro).
Die Anlage befindet sich an einem Stauwerk des Flusses Eschkakon und ihre Energie reicht für die Versorgung einer durchschnittlichen Siedlung. Ein Teil der Energie wird an die Trinkwasserfilteranlage des Stauwerks weitergegeben, die den Kurort Stadt Kislowodsk und die Ortschaften um Karatschajewsk mit Wasser versorgt.
Das nächste Bauobjekt in Karatschai-Tscherkessien wird die kleine Wasserkraftanlage am Fluss Bolschoi Selentschuk mit einer Leistung von 1,2 MW. Die Anlage gilt als Erfindung von RusHydro: in einem Komlex werden eine Wasserkraftanlage und eine Speicherstation gebündelt. Die Investitionen in das Projekt belaufen sich auf 50 Mio. Rubel (1,15 Mio. Euro).
Danach wird das große Projekt des Baus des Wasserkraftwerks Werchnekrasnogorskaja in Angriff genommen.
Karatschai-Tscherkessien hat ein enormes Potenzial bei der Nutzung von Wasserkraft, über das Territorium der Republik fließen 172 große und kleine Flüsse. Bisher ist das Potenzial erst zu 17 Prozent ausgenutzt. Der Bau kleiner Wasserkraftanlagen erlaubt es, die ökonomische Entwicklung isolierter Kreise in Karatschai-Tscherkessien zu stimulieren.
Der Konzern RusHydro, der die Anlagen in Karatschai-Tscherkessien baut, ist weltweit der zweitgrößte und in Russland der größte Energieerzeuger aus Wasserkraft. Sein Marktanteil in Russland liegt bei 15 Prozent, die installierte Leistung aller Anlagen bei 25,3 GW, die Nutzleistung bei 18,9 GW.
Quelle: Itar-Tass, rufo
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