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Freitag, 28.11.2008
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| Windenergie auf Schiffen als Pilotprojekt in Murmansk. Foto: Solarserver |
Verwendung von Windenergie auf Schiffen in Erprobung
Auf den nationalen und internationalen See-Routen will die Gesellschaft „Murmansker Meeresredereien“ Windgeneratoren zur Stromerzeugung einsetzen. Erste Versuche gibt es bereits dazu.
Windenergie auf Schiffen als Pilotprojekt in Murmansk. Foto: Solarserver
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In Murmansk wird zurzeit ein Pilotprojekt erforscht: Der Einsatz von Windgeneratoren zur Stromerzeugung auf Schiffen. Es wird die energetische Effektivität der Wassertransporte wesentlich erhöhen, der Einsatz ist auf den Seerouten möglich, sagt der Generaldirektor der Gesellschaft „Murmansker Meeresreedereien“ Alexander Medwedew.
Erste Versuche windgenerierten Strom auf Schiffen einzusetzen
In ihrer Tochtergesellschaft der Gesellschaft „Nordflussschiffahrtsbetrieb“ wurden bereits erste Versuche unternommen, windgenerierten Strom auf Lastkähnen einzusetzen. „Wir haben versucht, Windgeneratoren für die Nachladung der Alkali-Akkus zu verwenden“ sagte der Chefingenieur der Gesellschaft Nikolai Filipjew in einem Interview.
Seinen Worten nach sind für die Beleuchtung der Innenräume, die Versorgung der Haushaltstechnik und die Beleuchtung eines Lastkahnes 20 alkalische Akkumulatoren notwendig, die alle 1,5 bis zwei Monate nachgeladen werden müssen. „Nach der Installation eines Windgenerators für die Nachladung der Akkumulatoren haben wir bemerkt, dass die Kapazität der Akkumulatoren entschieden länger reichte“ sagte er.
Windgeneratoren müssen unter Meeresbedingungen optimal funktionieren
Der Chefingenieur kritisiert allerdings, dass es in Russland schwierig ist, Windgeneratoren zu finden, die für den Einsatz auf dem Meer geeignet sind. „Jetzt versuchen wir verschiedene Varianten, aber das Hauptproblem ist, dass sie unter Meeresbedingungen nicht optimal funktionieren. Die Kraft des Windes auf dem Meer ist sehr groß, ändert sich heftig und es gibt noch keine Mechanismen dieses bei der Installation anzupassen“ sagte der Chefingenieur weiter.
Jedoch will die Gesellschaft auf dieses Projekt nicht verzichten. Es sollen jetzt andere Windgeneratoren erprobt werden. Die Protagonisten sind überzeugt, dass sie die optimale Lösung in naher Zukunft finden werden.
Quelle: Bellona, rufo
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