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Wärmetauscher von Funke helfen beim Energiesparen in Tscheljabinsk
Dienstag, 01.09.2009

Tscheljabinsk spart 30 Proz dank deutscher Wärmetauscher

Im Maschinenbauwerk "Miasski" ist die Produktion moderner Wärmetauscher angelaufen. Die Teile dazu liefert die Funke GmbH. Die Wärmetauscher und Verteilerstationen helfen dabei, die Energiekosten bei der Warmwasseraufbereitung um 20 - 30 Prozent zu senken.



Nun werden die Plattenwärmeaustauscher der deutschen Firma, einem der größten Entwickler und Produzenten in der Branche, auch im Südural hergestellt. Die Wärmetauscher und Verteilerstationen helfen Unternehmen und Privatpersonen, ihren Wärmeverbrauch zu regulieren. Auf diese Weise können sie eine Menge Geld sparen.

Strom und Wärme sparen


Der Generaldirektor von Funke, Michael Stauch, teilte mit, dass sich sein Unternehmen auf die Entwicklung und Produktion von Wärmetauschern mit einer Fläche zwischen 0,04 und 2.500 Quadratmetern spezialisiert habe. Die Funke-Platten zeichnen sich durch ein thermodynamisch optimales Relief aus und sind kompakt und wirtschaftlich. Anwendung finden sie in verschiedenen Sektoren, z.B. im Maschinenbau, in der chemischen Industrie, Pharmazie und bei der Ölverarbeitung, im Werkzeug-, Schiff- und Heizungsbau.

Die Plattenwärmeaustauscher erhitzen sich nur wenig, sind selbstreinigend, verfügen über einen hohen Wirkungsgrad und geringen Druckverlust, sind sicher und einfach zu bedienen, was die Kosten der Wartungsarbeiten deutlich senkt.

Das Maschinenbauwerk "Miasski" beschäftigt sich bereits seit zehn Jahren mit Energieeffizienz. Vor kurzem wurde in der Fabrik im Rahmen eines Energiesparprogramms die Produktion von energiesparenden Diodenlampen gestartet.

Diese Dioden sollen die Straßenlaternen im gesamten Südural ersetzen. Bisher ist die Produktion allerdings noch recht teuer. "Die Kosten für die Dioden beim Großhandel liegen bei 10.000 Rubel (280 ˆ) im Einzelverkauf kosten sie sogar zwischen 12.000 - 16.000 Rubel (335 - 445 ˆ). Das ist leider ziemlich viel", meint Viktor Astachow, Direktor des staatlichen Strombetreibers "Kopejskije Elektroseti". Über einen längeren Zeitraum rentieren sich die Ausgaben allerdings wegen der höheren Effizienz der Dioden.

Quelle: GTRK Tscheljabinsk, rufo


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