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Dienstag, 04.08.2009
Stromsparen beginnt bei der Lampe - auch im Ural
Die „Fabriken Motowilichinsk", gegründet 1736 in Perm als Kupferschmiedefabrik, führen aktiv energiesparende Technologien ein. Schon im vergangenen Jahr wurden alle Glühbirnen in den Werkhallen gegen Energiesparlampen ausgetauscht.
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Anstelle von 200 Lampen a 700 Watt wird die Produktionshalle nun von 100 Leuchten a 400 Watt erhellt. Der Spareffekt liegt bei 30.000 - 40.000 kW im Monat. „Im Laufe eines Jahres haben wir noch keine einzige Lampe ausgewechselt. Früher mussten wir praktisch jeden Monat zehn Prozent der Lampen auswechseln", kommentiert der Chefökonom der Fabrik, Juri Barsukow einen weiteren Effekt des Experiments.
Allein in der einen Werkhalle werden so 80.000 Rubel (2.200 ˆ) pro Monat eingespart.
Nachdem Russlands Präsident Dmitri Medwedew die Frage nach einem grundsätzlichen Verbot für Glühlampen ab 2011 aufgeworfen hat, ist es Verkäufern von Energiesparlampen leichter geworden, ihre Produkte zu reklamieren. In Perm beispielsweise präsentiert Anton Awerin, Generaldirektor eines Geschäfts für Energiesparlampen seinen Kunden gewöhnliche und Energiesparlampen im Vergleich, um die bessere Leuchtkraft der zweiten in gleichen Räumlichkeiten zu demonstrieren.
Leuchtdioden sind auch bei der Beleuchtung von Straßen gewinnbringend. Innerhalb von zehn Jahren geben sie auf einem etwa zehn Kilometer langen Straßenabschnitt einen Einspareffekt von 29 MW Strom oder 14 Mio. Rubel (388.000 ˆ).
Wenn der Staat den Unternehmen bei der Umstellung von Glühbirnen auf Energiesparlampen hilft, indem er ihnen entweder Steuererleichterungen gewährt oder einen Teil der Zinsen ersetzt, die anfallen, wenn Unternehmen die Modernisierung mittels Krediten bezahlen, dann können die Betriebe in Russland bis zu 20 Prozent Strom einsparen, glauben Experten.
Quelle: TV Vetta, rufo
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