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Donnerstag, 29.10.2009
Stürme zu Strom: Offshore-Windparks werden ausgebaut
Die Bundesregierung hat den Ausbau von Windparks vor der Küste beschlossen. Speziell die Nordsee soll als Stromquelle intensiv angezapft werden. Nordsee-Windstrom kann geschätzt 6,8 Millionen Haushalte zusätzlich versorgen.
Bis zu 40 neue Windparks sollen in Nord- und Ostsee in den nächsten Jahren entstehen (Foto: energospace.ru)
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Das Wetter ist oft rau in der Nordsee. Schwere Stürme sind keine Seltenheit. Doch schlechtes Wetter könnte schon bald gute Stimmung bei deutschen Energieversorgern verursachen. Denn die Windräder vor der Küste drehen sich bei stürmischem Wind umso schneller.
Die schwarz-rote Bundesregierung hat in einem ihrer letzten Beschlüsse den Weg für den Ausbau der Offshore-Windparks freigemacht. „Atomstrom ist nicht mehr zeitgemäß. Wir setzen auf moderne, zukunftsgerichtete und umweltfreundliche Alternativen”, sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) dazu. Will die Regierung den Anteil regenerativer Energien bis 2020 tatsächlich auf 30 Prozent anheben, so spielen Windparks eine wichtige Rolle.
Bis zu 40 neue Windparks sollen in Nord- und Ostsee in den nächsten Jahren entstehen. Die Leistung der Windparks soll von aktuell 12.000 MW bis 2030 auf 25.000 MW mehr als verdoppelt werden. Zudem sichern diese Maßnahmen nach Angaben von Tiefensee rund 30.000 Arbeitsplätze in Norddeutschland.
Der Großteil der Projekte wird voraussichtlich in der Nordsee verwirklicht. Expertenschätzungen nach können die neuen Windparks in der Hochsee 6,8 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Die Ambitionen in der Ostsee sind etwas bescheidener: Immerhin 1,5 Millionen neue Haushalte könnten ihren Strom künftig aus den Ostsee-Windparks beziehen, hat die Regierung errechnet.
Quelle: Deutsche Welle, rufo
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