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Dienstag, 15.03.2011
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| Das Wasserkraftwerk Bratsk wurde vor einem knappen halben Jahrhundert in Betrieb genommen (Foto: fictionbook.ru) |
Saniertes Wasserkraftwerk Bratsk erzeugt mehr Strom
Das Wasserkraftwerk Bratsk, eines der größten in Russland, wurde saniert. Nach dem Wechsel von sechs Turbinenrädern erhöht sich der Wirkungsgrad auf 95,2 Prozent. Damit werden pro Jahr 700 Mio. kWh mehr Strom erzeugt.
Das Wasserkraftwerk Bratsk wurde vor einem knappen halben Jahrhundert in Betrieb genommen (Foto: fictionbook.ru)
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Die Renovierung hat deutliche Auswirkungen auf die Umwelt: Durch die zusätzliche Energieproduktion sinkt die Belastung anderer mit Kohle betriebener Wärmekraftwerke in der Region. Pro Jahr wird so die Verbrennung von über einer Million Tonnen Kohle gespart. Das verringert auch die CO2-Ausstöße.
Die neuen Räder, die die Turbinen in Bewegung setzen, wurden in der Petersburger Fabrik LMS hergestellt. LMS ist Teil der Unternehmensgruppe Power Machines, an der Siemens beteiligt ist.
Die neuen Aggregate sind leichter als ihre Vorgänger und haben bessere Vibrationseigenschaften. Zudem verfügen diese Schaufelräder über 15 Flügel. Die noch aus den 60er Jahren stammenden Turbinenräder hatten nur 14 Flügel. Damit erhöhen die neuen Aggregate die Kapazität der Turbinen von 250 auf 255 Megawatt. Insgesamt wurden im Maschinenraum 18 Generatoren aufgestellt, die die Energie des fließenden Wassers in Strom umwandeln.
Das Wasserkraftwerk Bratsk ist das größte Kraftwerk am Flusse Angara. In der Nähe befinden sich bereits die Wasserkraftwerke Irkutsk und Ust-Ilimsk; das Wasserkraftwerk Bogutschansk wird gebaut. Als wichtigstes Wasserreservoir des Staudamms dient der Baikal als tiefster Süßwassersee der Erde.
Das Wasserkraftwerk Bratsk wurde vor einem knappen halben Jahrhundert in Betrieb genommen. Der Bau hat 1954 begonnen und wurde 1967 abgeschlossen. Im Laufe seiner Laufzeit hat das Kraftwerk über eine Billion kWh Energie erzeugt, die festgesetzte Höchstleistung beträgt 4.100 Megawatt. Die Effizienz der Turbinen im Wasserkraftwerk ist allerdings in den Jahren durch Kavitation gesunken.
Der durchschnittliche Wirkungsgrad der Turbinen bei der Indienststellung des Kraftwerks lag bei 88 Prozent. Während des Betriebs ist er auf etwa 80 Prozent gesunken. Durch die Sanierung wurde der Wirkungsgrad des Kraftwerks somit um 15 Prozent gesteigert.
Quelle: Itar-Tass, .rufo
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