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Medwedew hatte gefordert, die Energielastigkeit der russischen Volkswirtschaft bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 2007 zu senken (Foto: AP)
Donnerstag, 13.05.2010

Russland spart beim Energiesparen

Das ambitionierte Energiesparprogramm des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew droht an Geldmangel zu scheitern. Das Finanzministerium hat die föderalen Zuschüsse für das Programm auf ein Drittel gekürzt.


Medwedew hatte gefordert, die Energielastigkeit der russischen Volkswirtschaft bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 2007 zu senken (Foto: AP)



Statt 840 Milliarden Rubel (21,5 Milliarden Euro) gibt es nun nur 280 Milliarden Rubel (7,2 Milliarden Euro). „Diese Summe reicht sicher nicht aus, um das Programm zu finanzieren“, erklärte der Leiter der Russisch-Deutschen Energie-Agentur (rudea), Thomas Hendel.

Medwedew hatte gefordert, die Energielastigkeit der russischen Volkswirtschaft bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 2007 zu senken.

Dazu ist eine umfassende Modernisierung in Industrie und Haushalten erforderlich.

270 Milliarden Euro nötig

Nach Berechnungen des Energieministeriums sind dafür umgerechnet 270 Milliarden Euro nötig. Ursprünglich sollte der föderale Haushalt dazu 21,5 Milliarden Euro, die regionalen Haushalte 24,4 Milliarden Euro beisteuern. Den Rest sollten private Investoren finanzieren.

Anreize für Investoren habe die Regierung geschaffen, bestätigt Hendel. Allerdings können Privatinvestoren seiner Schätzung nach lediglich etwa 60 bis 70 Prozent der Ausgaben übernehmen. Nach der Kürzung der Haushaltsmittel müssten sie über 80 Prozent tragen.


Quelle: rufo


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