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Dienstag, 25.01.2011
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| Alle Fahrzeuge sind mit Wankelmotoren ausgestattet, die sowohl mit Benzin, als auch mit Flüssigmethan betrieben werden können (Foto: vesti.ru) |
Russland baut Hybridfahrzeug „Jo-Mobil“
Der russische Milliardär Michail Prochorow hat drei Muster eines Hybridfahrzeugs vorgestellt. Das Auto hat bereits einen Namen: Jo-Mobil. Im Dezember 2010 lief die Präsentation auf dem Twerskoi Boulevard in Moskau.
Alle Fahrzeuge sind mit Wankelmotoren ausgestattet, die sowohl mit Benzin, als auch mit Flüssigmethan betrieben werden können (Foto: vesti.ru)
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„Die Aufgabe des Jo-Mobils besteht darin, einige Stereotypen einzureißen“, betonte Prochorow. „Das erste: Dass in Russland keine guten Autos produziert werden können. Das zweite: Dass ein neues Auto nur mit staatlichen Geldern geschaffen werden kann. Die Aufgabe des Projekts besteht darin, zunächst den russischen Markt und später auch internationale Märkte zu erobern“, fügte er hinzu.
Zerstörer von Stereotypen
Die präsentierte Troika besteht aus einem Minivan, einem sportlichen Cross-Coupe und einem City-Furgon. Alle Fahrzeuge sind in zwei Farben lackiert, das soll das Markenzeichen des „Jo-Mobils“ werden. Die Karosserie wird aus einem basalthaltigen Verbundwerkstoff gefertigt, der bisher nur bei der Produktion von Raketenverschalungen eingesetzt wurde.
Alle Fahrzeuge sind mit Wankelmotoren ausgestattet, die sowohl mit Benzin, als auch mit Flüssigmethan betrieben werden können. Die Leistungsfähigkeit des Motors liegt bei 61 PS. Der Motor arbeitet nach dem Start im idealen Modus und bringt den Generator in Bewegung. Der Generator erzeugt Strom für zwei Elektromotoren auf der Hinter- und Vorderachse. Damit ist das Auto allradfähig wie ein Geländewagen 4x4.
Das Fahrzeug besitzt darüber hinaus ein Kondensatorensystem, das die Brems- und Leerlaufenergie akkumuliert und speichert. Diese Konstruktion erhöht den Wirkungsgrad des Motors und senkt den Treibstoffverbrauch und die Abgasemissionen. Das Fahrzeug verbraucht daher nicht über 3,5 Liter pro 100 Kilometer.
Der Motor wird durch einen speziellen Anruf vom Mobiltelefon aus gestartet. Der Chefkonstrukteur des Autos, Andrej Gisburg, erklärte, dass die Masse des Fahrzeugs eine Tonne nicht überschreite. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h, wobei das „Jo-Mobil“ innerhalb von zehn Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Eine Tankfüllung reicht für 400 Kilometer. Die Länge des „Jo-Mobils“ beträgt 3,90 Meter, der Kofferraum fasst 400 Liter. In der Standardausführung sind zwei Airbags vorgesehen – für den Fahrer und den Beifahrer. Ein Antiblockiersystem sorgt für zusätzliche Sicherheit.
Mit dem Bau und der Entwicklung des „Jo-Mobils“ befasst sich das Unternehmen „Gorodskoi Awtomobil“ (Stadtauto), auch bekannt als Firma „Jo-Auto“. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen der Onexim-Gruppe und Jarowit-Motors. Jarowit-Motors ist in Russland als Produzent von Lkw in kleiner Serienproduktion bekannt.
Die erste Fabrik, die für eine Stückzahl von 10.000 Fahrzeugen pro Jahr ausgelegt ist, soll in der zweiten Jahreshälfte 2012 bei Saratow in Betrieb gehen. Weitere Produktionsstandorte sind in St. Petersburg und in der russischen Automobilhauptstadt Togliatti angedacht.
Nach Angaben von Prochorow beginnt der Ausgabepreis bei 390.000 Rubel (10.000 Euro). Zwei Drittel der Produktion des Hybridfahrzeugs sollen in Russland erfolgen.
Quelle: Vesti.ru, .rufo
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