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Sonntag, 07.06.2009
Passiv-Häuser werden in Moskau für 2014 geplant
Bis 2014 sollen in Moskau quasi als Experiment zwei Wohnblocks mit Passivhäusern entstehen. Die Wohnblocks mit einer Fläche von rund 200.000 Quadratmeter weisen die neuesten Technologien im Bereich Energieeffizienz auf.
| Bis 2014 sollen in Moskau quasi als Experiment zwei Wohnblocks mit Passivhäusern entstehen. |
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„Auf der Basis dieser Wohnblocks werden Forschungen durchgeführt und innovative Technologien zum Energiesparen erarbeitet, auf der Grundlage praktischer Erfahrungen werden neue Materialien, Konstruktionen und Anlagen entworfen, die es erlauben, Wärme und Strom zu sparen“, heißt es in der Projektbeschreibung des Programms „Energiesparender Hausbau in Moskau in den Jahren 2010 – 2014 und in Perspektive bis 2020“.
Energieeffizienz um 43 Prozent erhöhen
„Das Ziel des beschlossenen Programms ist die Umschulung von Baufirmen auf den Einsatz der neuen Generation energieeffizienter Lösungen beim Massenwohnungsbau. Unser Ziel ist es, bis 2025 den Grad der Energieeffizienz bei der Projektion, dem Bau und der Renovierung von Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden um 43 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr zu erhöhen“, erklärte Alexander Kosowan, Leiter des Stadtbaudezernats in Moskau.
Die Stadtregierung denkt auch an die Einführung von Technologien zur Zweitnutzung von Wärme, beispielsweise zur Beheizung von Bürgersteigen und von Anlagen vor dem Haus. Im Rahmen des Programms werden auch Bewegungsmelder in den Hausfluren installiert, die das Licht nur dann einschalten, wenn Personen auf dem Flur sind.
Bei der Glasproduktion für Fenster und Balkontüren sollen Wärme isolierende Technologien angewendet werden. Um das Programm effektiv zu erfüllen, hat die Stadtregierung auch neue Effizienz-Regeln für Kühlung und Belüftung in den Gebäuden erlassen.
Die Investitionen, die für die Realisierung der energieeffizienten Maßnahmen nötig sind, belaufen sich nur auf ein Viertel bis ein Drittel der Ressourcen, die beim Bau energieineffizienter Gebäude verbraucht werden. Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow hat sich daher dafür ausgesprochen, herauszufinden, welche Gebäude ineffizient oder schlecht isoliert sind, und diese dann abzureißen.
Quelle: Vsedoma.ru, Topclimat.ru, rufo
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