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Sonntag, 31.07.2011
Bei vier Olympischen Objekten ist der Einsatz von Solarstrom zwingend vorgeschrieben
Bei vier Olympischen Objekten ist der Einsatz von Solarstrom zwingend vorgeschrieben

Olympisches Sotschi setzt auf sonnige Zukunft

Bei den Sportobjekten der Olympischen Spiele in Sotschi sollen erneuerbare Energiequellen aktiv eingesetzt werden. Den Vorzug erhält dabei Solarenergie, da es in Sotschi 300 Sonnentage pro Jahr gibt.


Bei vier Olympischen Objekten ist der Einsatz von Solarstrom zwingend vorgeschrieben. Jewgeni Snegirjow, Vertreter der Öko-Abteilung in der Staatsholding Olympstroi erklärte, dass die Nutzung von Solarenergie deutlich zur Einsparung von Ressourcen und zur Gewährleistung der Umweltfreundlichkeit der Olympischen Spiele 2014 beitragen werde.

PV-Anlagen und solarthermische Anlagen sollen im Großen Eispalast installiert werden, um die Außenbeleuchtung der Sportanlage und Warmwasserversorgung sicherzustellen.

PV-Anlagen erzeugen auch den Strom für die Außenbeleuchtung des Hotels der internationalen Delegationen und der Gebäude im Olympischen Dorf. Sie sollen ebenso eine stabile Energieversorgung des Lehr- und Verwaltungsgebäudes des Russischen Olympischen Komitees gewährleisten.

Mit Solarmodulen betriebene Leuchtdioden sollen die Auto- und Straßenverbindung von Adler ins Olympische Dörfchen Krasnaja Poljana erhellen.

„Insgesamt zehn Objekte durchlaufen die Zertifizierung nach dem internationalen Ökostandard brian, der die umfassende Anwendung von Technologien zur Energiegewinnung aus alternativen Quellen vorsieht“, betonte Snegirjow.

Bei Olympstroi wird auch die Anwendung anderer erneuerbarer Energiequellen, wie Wind- und Wasserkraft und Geothermie, aber auch die Rückgewinnung von Wärme, die beim Gebäudebetrieb anfällt, nicht ausgeschlossen.

Die deutsche Energieagentur (dena) hat im Januar 2010 einen Studie zu Energieeffizienz und der Nutzung von erneuerbaren Energien in Sotschi vorgelegt. Die von der dena vorgelegte Konzeption setzt insbesondere auf energieeffiziente Technologien, die den Energieverbrauch bei den Spielen auf ein Minimum reduzieren.

Olympstroi ist für die Projektierung, den Bau, die Sanierung und den Betrieb der Olympischen Objekte in Sotschi zuständig. Aufsichtsratschef der staatlichen Holding ist Vizepremier Dmitri Kosak, als Präsident des Unternehmens arbeitet seit dem Januar 2011 Sergej Gaplikow.

Auf der offiziellen Webseite des Unternehmens (www.sc-os.ru) sind Informationen (russ./engl.) zu Ausschreibungen für Arbeiten und die Lieferung von Anlagen für Olympische Objekte zu finden.

Quelle:Á Itar-Tass, .rufo


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