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Montag, 11.10.2010
Die  Rallye fand erstmals 2009 statt (Foto: vniigas.gasprom.ru)
Die Rallye fand erstmals 2009 statt (Foto: vniigas.gasprom.ru)

Neue Horizonte für Erdgasautos

Am 25. September endete in Moskau die zweite Rallye „Blauer Korridor 2010“. Teilgenommen haben 23 Fahrzeuge, die alle mit Erdgas betrieben werden. Das Rennen soll die Fähigkeiten von Erdgasautos demonstrieren.


Die Rallye fand erstmals 2009 statt (Foto: vniigas.gasprom.ru)


Die Rallye fand erstmals 2009 statt. Initiatoren der Tour sind Gazprom, das Forschungsinstitut WNIIGAs und das Unternehmen RariTEK aus Nabereschnye Tschelny auf.

Innerhalb von neun Tagen haben die Erdgasautos über 2.600 Kilometer zurückgelegt. Das Rennen startete und endete in Moskau. Die Rennroute führte vor allem an Standorten von Autofabriken und ihren Zulieferern in Zentralrussland vorbei: Rjasan, Pensa, Togliatti, Uljanowsk, Kasan, Nabereschnye Tschelny und Nischni Nowgorod.

Die Lkw-Fabrik „Kamaz“ habe gleich fünf Lkw mit auf Erdgasbetrieb umgerüsteten Motoren gestellt, teilte Kamaz-Pressesprecher Oleg Afanassjew mit. Drei Busse, ein Stadtbus, ein Überlandbus und ein Rettungsbus, stammen vom Werk NefAs auf Neftejugansk.

Außerdem hat an dem Rennen auch der Lada Priora CNG Plus mit Hybridmotor teilgenommen, der erst Anfang September beim Internationalen Moskauer Autosalon vorgestellt wurde. Dieser Lada nutzt flüssiges Methan-Gas und Benzin als Treibstoff. Die Autofabrik in Togliatti will die Serienproduktion des Wagens 2012 aufnehmen.

Bislang ist UAZ russlandweit das einzige Autowerk, das schon serienmäßig Erdgasfahrzeuge herstellt. Die Fabrik aus Uljanowsk produziert seit dem 1. Juni 2010 drei Modelle, die ihren Kraftstoff aus einem Gasballon beziehen. Dabei handelt es sich um den UAZ-390945, den UAZ Cargo und den UAZ Patriot. Diese Hybridfahrzeuge sind mit einem 2,7-Liter-Motor aus dem Werk Sawolschsk und einer Gasballonanlage aus Italien ausgestattet.

In der Rennkolonne fuhren außerdem auch ein erdgasbetriebenes Müllfahrzeug und sogar ein Straßenreinigungswagen mit.

„Das Rennen hat intensiveren Arbeiten an der Erschaffung von Erdgasfahrzeugen einen Anstoß gegeben. Es hat dabei geholfen, die Verbraucher davon zu überzeugen, dass Erdgasautos sicher, umweltfreundlich und wirtschaftlich sind“, erklärte Sergej Iwljew, Abteilungsleiter für alternative Antriebe beim Konzern AvtoVaz.

Quelle: Itar-Tass, .rufo

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