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Montag, 12.04.2010
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| Das Moskauer Energiesparprogramm hat bei den Beamten selbst begonnen (Foto: photosight.ru) |
Moskau spart bei Wärme und Beleuchtung
Seit 2008 hat die Stadt Moskau durch Energiesparprogramme rund eine Milliarde Kubikmeter Gas eingespart. Bei der Wärmeversorgung solle weiter gespart werden, jedoch ohne Komfortverlust, erklärte Bürgermeister Juri Luschkow.
Das Moskauer Energiesparprogramm hat bei den Beamten selbst begonnen (Foto: photosight.ru)
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Das Moskauer Energiesparprogramm hat bei den Beamten selbst begonnen. In der Stadtverwaltung wurden alle Lampen gegen Energiesparlampen ausgetauscht. Bis zum Jahresende sollen in allen staatlichen Einrichtungen der russischen Hauptstadt Energiesparlampen eingesetzt werden.
Der Lampentausch und die Einführung iintelligenter Beleuchtungssysteme mit Bewegungsmeldern, die das Licht einschalten, wenn jemand den Hausflur betritt, sollen den Stormverbrauch um insgesamt 25 MW senken. Der vollständige Übergang auf energiesparende Beleuchtungssysteme dauert vier Jahre. Die Kosten für den Übergang rechnen sich innerhalb von eineinhalb bis zwei Jahren.
Auch in der Moskauer Metro wird der Übergang der Deckenleuchten auf energiesparendere Beleuchtungsmethoden fortgesetzt.
Zur Erhöhung der Energieeffizienz in Moskau ist neben der Einführung von Solarbatterien und Wärmeakkumulatoren die flächendeckende Einführung eines Zweistufentarifs für Wärme vorgesehen. Die Verglasung von Loggien und Balkons ist ebenfalls geplant.
Seit August 2009 werden in Moskau kostenlose Weiterbildungskurse zum Thema Energiesparen angeboten. In den eineinhalb Stunden Kursdauer erfährt man, was man beim Kauf von Haushaltstechnik in Sachen Energieeffizienz beachten muss und kann sich in der Praxis davon überzeugen, wie man anhand einfacher Empfehlungen Energie – und damit bares Geld – sparen kann.
Zur Verwirklichung des Energiesparprogramms stellt Moskau im Zeitraum 2009 bis 2013 insgesamt 120 Mrd. Rubel (3 Mrd. Euro) zur Verfügung. Im Ergebnis will die Stadtregierung bis 2020 12,8 Mrd. kWh Strom, 36,5 Mio. Gigakalorien Wärme und 254,9 Mio. Kubikmeter Wasser einsparen. Die benötigten Stromkapazitäten sollen um 3.870 MW reduziert werden.
Quelle: Itar-Tass, .rufo
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