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Freitag, 25.06.2010
Metallurgieabfälle werden zu Schaumkeramik verarbeitet
Im Gebiet Krasnojarsk wird eine Fabrik zur Wiederaufbereitung von Abfällen der Metallurgieproduktion gebaut. Aus der Schlacke entstehen Zink, Gallium, Metalle der Platin-Gruppe und feuerfester, wärmeisolierender Schaum.
Die Fabrik zur Weiterverarbeitung der Schlacke entsteht auf der Basis des Wärmekraftwerks Sosnoborski, 75 Kilometer von Krasnojarsk entfernt (Foto: technopark.sumy.ua)
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Die Anlage zum Wiedereinschmelzen der Erzschlacke haben Spezialisten des technologischen Konstruktionsbüros Nauka am Forschungszentrum Krasnojarsk (KNZ) der Russischen Akademie der Wissenschaften entworfen.
Produktionsabfälle verwandeln sich in Einnahmen
„Die Produktionsabfälle werden leichter in Einnahmen verwandelt als nicht brennbare Materialien und feuerfeste Keramik“, stellt der Pressesekretär des KNZ, Sergej Tschurilow, das Projekt vor.
„Nach der Verarbeitung entsteht ein Material, das in Form und Aufbau an Schaumplastik erinnert, aber im Gegensatz zu diesem absolut feuerfest ist“, erläutert der Chemiker Dr. Wjatscheslaw Pawlow, der die Anlage entwickelt hat und das Konstruktionsbüro leitet. Die Schaumkeramik kann dank ihrer Feuerfestigkeit und wärmeisolierenden Eigenschaften als Beschichtungsmaterial für Gebäude verwendet werden.
Die Fabrik zur Weiterverarbeitung der Schlacke entsteht auf der Basis des Wärmekraftwerks Sosnoborski, 75 Kilometer von Krasnojarsk entfernt. Derzeit ist der Bau eines drei Tonnen schweren Ofens zur abfallfreien Verarbeitung des technischen Rohstoffs in der Endphase.
Damit wurde zugleich auch das Problem des fehlenden Ferromangan in Sibirien gelöst. Früher musste Ferromangan im Ausland (Georgien) gekauft werden. Ferromangan-Legierungen erhöhen die Härte und Bruchfestigkeit von Stahl und vermindern die Rostanfälligkeit.
Quelle: Itar-Tass, .rufo
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