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Sonntag, 31.10.2010
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| Eine Mülldeponie bei Uljanowsk soll zur Förderstätte von Gas werden, das zur Wärmeversorgung der Stadt und zur Stromproduktion verwendet werden kann (Foto: driversmedia.ru) |
Mülldeponie als Wärmequelle in Uljanowsk
Eine Mülldeponie bei Uljanowsk soll zur Förderstätte von Gas werden, das zur Wärmeversorgung der Stadt und zur Stromproduktion verwendet werden kann. Die Mülldeponie wird dafür nach Beispielen aus europäischen Städten umgerüstet.
Eine Mülldeponie bei Uljanowsk soll zur Förderstätte von Gas werden, das zur Wärmeversorgung der Stadt und zur Stromproduktion verwendet werden kann (Foto: driversmedia.ru)
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Jede Feststoffdeponie wird zur Quelle des sogenannten Deponiegases. Es besteht zu 50 Prozent aus Methan und zu 45 Prozent aus Kohlendioxid. Dabei produziert eine Tonne Abfall etwa fünf bis zehn Kubikmeter Gas.
Der erste Vize-Premier der Regierung des Gebiets Uljanowsk, Alexander Jakunin, bestätigte, dass die Frage der Deponieumrüstung aktiv diskutiert werde. Insbesondere werden Verhandlungen mit deutschen Firmen geführt, die über die dafür notwendigen Technologien verfügen.
Um Deponiegas nutzen zu können, muss die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden: Der Müll muss hermetisch mit mehreren Schichten Polyethylenfolie abgedeckt werden. Es müssen Öffnungen zum Auffangen des Gases geschaffen werden. Zudem ist die Errichtung einer Gasfilterstation und der Bau von Gasrohren nötig.
Darüber hinaus unterschrieb Alexander Jakunin auf dem Forum „Public-Private-Partnership zur Erhöhung der Energieeffizienz und der Entwicklung erneuerbarer Energien“ in Florenz eine Vereinbarung mit dem italienischen Konzern ORV, der bei der Einführung von Energiespartechnologien in Uljanowsker Firmen helfen soll.
Quelle: RIA Nowosti, .rufo
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