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Dienstag, 25.08.2009
Leuchtdioden bestrahlen Petersburgs Brücken im Juni
Dieses Jahr wurden die Brücken in St. Petersburg erstmals von hochwirtschaftlichen Leuchtdioden bestrahlt. Diese geben nicht nur effektvolles Licht während der Weißen Nächte, sondern bedeuten auch effektives Stromsparen.
Dieses Jahr wurden die Brücken in St. Petersburg erstmals von hochwirtschaftlichen Leuchtdioden bestrahlt. (Foto: photosight.ru)
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Die Laufzeit der Leuchtdioden liegt bei 50.000 Stunden, die Garantie bei fünf Jahren. Der Übergang zum massenhaften Einsatz kann viele Milliarden ˆ sparen. Leuchtdioden können nicht nur gewöhnliche Glühbirnen ersetzen, die 80 Prozent der Energie in Wärme umwandeln, sondern auch Energieeffizienzlampen.
„Die ganze Welt geht den Weg dieser gewaltigen Revolution. Gewinner sind alle, wenn keine Quecksilberlampen mehr gebraucht werden und Strom gespart wird. Das ist ein Boom und wir müssen mit der Zeit gehen. Das tun wir, indem wir die Massenproduktion entwickeln“, erklärt Wladimir Popow, Generaldirektor von „Swetlana“, einem Unternehmen, das den gesamten Zyklus der Leuchtdioden-Produktion beherrscht.
Die schwierigste und teuerste Etappe bei der Schaffung von Leuchtdioden ist die Züchtung von Halbleiterkristallen. Alle zukünftigen Charakteristika des Leuchtkörpers; Helligkeit, Licht, Stromverbrauch und Betriebsdauer, hängen von der Konstruktion und Technologie bei der Herstellung des Kristalls ab.
„Die Leuchtdiode ist ein Kristall und Halbleiterelement, in dem durch das Passieren von Strom Licht entsteht. Die Effektivität der Lichterzeugung in so einem Kristall ist fünf bis siebenmal höher als in einer Glühbirne“, sagt Grigori Itkinson, Generaldirektor der AG „Swetlana – Optoelektronika“.
Eine halbdurchsichtige Platte mit einem Durchmesser von fünf bis zehn Zentimetern wird in einem sogenannten Wachstumsreaktor platziert. „Die Grundlage der Technologie besteht darin, die Schichten bis zur gewünschten Größe, Dicke und Qualität heranzuzüchten, d.h. ohne Defekte und in der richtigen Zusammensetzung“, erklärt Dmitri Bauman, ein Abteilungsleiter bei „Swetlana – Optoelektronika“.
Die gezüchtete Kristallschicht ist ein bis drei Nanometer dick, das sind etwa vier Moleküle. Die Kunst bei der Technologie besteht darin, die mikroelektronische Konsistenz durch die Regulierung von Druck und Temperatur genau einzuhalten. Die nächste Etappe ist die Schaffung eines Diodenchips. Die Montage der Leuchtdioden ist ein vollautomatischer Prozess. Digitale Überwachungsprogramme gewährleisten absolute Genauigkeit und Qualität, die mit Handarbeit nicht zu erreichen ist.
Die Hersteller der Leuchtdioden haben die Einführung ihrer Produkte bei sich selbst begonnen. Der Umstieg auf Leuchtdioden in den Fabrikhallen von „Optoelektronika“ hat die Stromkosten auf ein Siebtel gesenkt.
Quelle: Westi, rufo
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