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Montag, 20.09.2010
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| Für die unter chronischer Geldknappheit leidenden Kommunen bringen Wind- und Sonnenergie somit einen warmen Geldregen (Foto: korrespondent.net) |
Kommunen profitieren von erneuerbarer Energie
Die Strom- und Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien bringt deutschen Kommunen pro Jahr 6,6 Milliarden Euro ein. Die Gemeinden verdienen an der Verpachtung von Flächen, der Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie an neuen Steuern.
Für die unter chronischer Geldknappheit leidenden Kommunen bringen Wind- und Sonnenergie somit einen warmen Geldregen (Foto: korrespondent.net)
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Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE) haben im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien eine Studie über die regionale Wertschöpfung bei der Nutzung erneuerbarer Energien erstellt. Demnach haben die Kommunen 2009 durch die Photovoltaik 2,4 Milliarden Euro verdient, durch Windkraft 2,1 Milliarden Euro. Auch Biogasanlagen leisteten mit einer Summe von 500 Millionen Euro einen wichtigen Beitrag zu den kommunalen Budgets.
Durch erneuerbare Energien entstehen nicht nur neue Arbeitsplätze, von denen die Kommunen unter anderem durch erhöhte Einnahmen aus der Einkommenssteuer profitieren. Die Gemeinden verdienen darüber hinaus auch an der Verpachtung von Gewerbeflächen für Ökostromerzeugung und an der Besteuerung der Anlagen.
Für die unter chronischer Geldknappheit leidenden Kommunen bringen Wind- und Sonnenergie somit einen warmen Geldregen. Dieser könnte der Studie nach bis 2020 sogar auf 12,3 Milliarden Euro pro Jahr steigen, sollte sich der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergiehaushalt wie erwartet auf 28,7 Prozent erhöhen.
Allerdings fordern viele Betreiber der Ökostromanlagen im Gegenzug einen Verzicht der Bundesregierung auf die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke: Nur so würden sich ihrer Auffassung nach die Investitionen in erneuerbare Energien langfristig rechnen.
Quelle: dpa, .rufo
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