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Mittwoch, 13.01.2010
Flaute bei Windkraft-Anlagenbauer Nordex
Der Gewinn des Windkraft-Anlagenbauers Nordex ist im dritten Quartal geschrumpft, der Umsatz konnte dank des starken US-Geschäfts leicht zulegen. Der Auftragseingang entwickelt sich schleppend. Die Hoffnungen ruhen auf 2010.
| Während die Umsätze in Übersee steigen, stagniert das Europageschäft von Nordex (Foto: solarserver.de) |
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Gemischte Bilanz für Nordex: Wegen hoher Investitionen in den USA sank der Gewinn des börsennotierten Unternehmens im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent auf 21,9 Mio. Euro.
Allerdings trägt der amerikanische Markt inzwischen bereits zu knapp einem Fünftel des Umsatzes von Nordex bei. So konnte der Umsatz immerhin auf 814 Mio. Euro (Vorjahr 781 Mio. Euro) gesteigert werden.
Während die Umsätze in Übersee steigen, stagniert das Europageschäft von Nordex: Wurden im Vorjahr noch 695 Mio. Euro auf dem Heimmarkt erwirtschaftet, sind es 2009 nur noch 619 Mio. Euro.
Auch der Auftragseingang ist nach Angaben des Windkraftanlagen-Herstellers bescheiden. Derzeit liegt Nordex deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das Unternehmen macht dafür die fehlende Finanzierung verantwortlich. Banken seien zu zurückhaltend bei der Kreditvergabe für Windkraft-Projekte, kritisiert der Konzern.
Immerhin hofft das Unternehmen im kommenden Jahr auf Besserung: „Wir erwarten, dass unser Markt im Laufe des Jahres 2010 wieder stärker anspringen wird, deshalb haben wir trotz der Finanzmarktkrise mit Augenmaß investiert. So werden wir in der Lage sein, unser internationales Geschäft unmittelbar mit dem Aufschwung wieder forciert auszubauen“, sagte Thomas Richterich, Vorstandsvorsitzender der Nordex AG.
Quelle: Nordex, rufo
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