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Die Kirche investiert rund 1,4 Mio. Euro in das Projekt (Foto: heliopark.ru)
Donnerstag, 15.10.2009

Erzdiözese Freiburg gibt erneuerbaren Energien den Segen

Kooperation zwischen Staat und Kirche beim Klimaschutz: Die Erzdiözese Freiburg startet ein Projekt zur Senkung des CO2-Ausstoßes. Das Bundesumweltumweltministerium unterstützt die Aktion durch Personalfinanzierung.


Die Kirche investiert rund 1,4 Mio. Euro in das Projekt (Foto: heliopark.ru)



Innerhalb der nächsten fünf Jahre will die Erzdiözese ihren Co2-Ausstoß, der beim Betrieb der Kirchengebäude anfällt, um 38 Prozent senken. Dazu wollen „wir die Energie effizienter einsetzen, durch zukunftsweisende Investitionen den Energiebedarf senken und, wo es möglich ist, auf erneuerbare Energien umsteigen“, erklärte Generalvikar Dr. Fridolin Keck in Freiburg.

Die Kirche investiert rund 1,4 Mio. Euro in das Projekt. Bis 2014 soll der CO2-Ausstoß, der mit einem durchschnittlichen Energiebedarf von rund 290,5 Millionen Kilowattstunden beim derzeitigen Ernergiemix bei etwa 83.750 Tonnen pro Jahr liegt, um jährlich rund 32.000 Tonnen reduziert werden.

Rund zehn Prozent der Co2-Ausstöße sollen durch effizientere Energienutzung, 13,5 Prozent durch Modernisierung von Heizungs- und Lüftungsanlagen und 14,5 Prozent durch den Einsatz erneuerbarer Energien eingespart werden.

Unterstützt wird die Diözese bei diesem Projekt vom Bundesumweltministerium. 560.000 Euro hat das Ministerium für zwei „Klimaschutzmanager“ in der Fachstelle Energie & Umwelt zur Verfügung gestellt. Diese Stelle leitet im Erzbischöflichen Ordinariat das Klimaschutzprojekt.

Staatssekretär Michael Müller lobt die Initiative der Freiburger: „Die Kirchen sind wichtige Vermittler und Multiplikatoren in die Gesellschaft hinein. Denn Klimaschutz muss lokal passieren, jede und jeder kann handeln. Ich freue mich, dass das Bundesumweltministerium das vorbildliche Engagement für mehr Klimaschutz der Erzdiözese Freiburg unterstützen kann und hoffe, dass viele Bistümer und Landeskirchen diesem Beispiel folgen“, sagte er.

Es ist nicht die erste Maßnahme der Diözese im Klimaschutz. 2007 wurde ein Energie-Fonds eingerichtet, der immerhin fünf Millionen Euro verwaltet. Das Geld wird für den Umstieg auf erneuerbare Energien und eine Erhöhung der Energieeffizienz verwendet.

Quelle: BMU, Erzbistum Freiburg, rufo

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