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Bis 2020 will die Abfallwirtschaft weiteres CO2-Einsparpotenzial realisieren
Mittwoch, 03.03.2010

Deutsche Abfallwirtschaft als Klimaschützer

Die Abfallwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. War vor 20 Jahren die Abfallbeseitigung in Deutschland noch ein Belastungsfaktor für die Umwelt, so hilft Recycling inzwischen, den CO2-Ausstoß zu senken.


Bis 2020 will die Abfallwirtschaft weiteres CO2-Einsparpotenzial realisieren


Nach einer von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt und Bundesverband der deutschen Entsorgungswirtschaft gemeinsam vorgelegten Studie konnte der Ausstoß klimaschädlicher Schadstoffe innerhalb der letzten 20 Jahre um 56 Mio.

Tonnen gesenkt werden. „Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von 7,7 Millionen PKW, fast 20 Prozent der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge“, heißt es in der Studie.

Dies wurde vor allem dadurch erreicht, dass Siedlungsabfälle nicht mehr unbehandelt deponiert werden. In den Mülldeponien entstehen durch Zersetzungsprozesse Methangase, die die Umwelt belasten.

1990 entstand so durch die deutsche Abfallwirtschaft noch eine Belastung von rund 38 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente. Bis 2006 konnte dieser Wert durch Recycling in eine Entlastung von 18 Mio. Tonnen umgewandelt werden.

Bis 2020 will die Abfallwirtschaft weiteres CO2-Einsparpotenzial realisieren. Laut der Studie kann Müllentsorgung etwa 14 Prozent zu den CO2-Einsparzielen Deutschlands beitragen. Dazu ist eine noch bessere Erfassung der Wertstoffe und weitere Recyclingmaßnahmen geplant.

Auf diese Weise sind Entlastungen von deutschlandweit noch etwa zehn Mio. Tonnen CO2-Äquivalent machbar. EU-weit sind sogar Entlastungen von 114 Mio. Tonnen möglich.

Quelle: BMU, .rufo

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