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Bis 2010 sollen allein im Wehrbereich Ost 15 solcher Anlagen aufgebaut werden. (Foto: ecoteco.ru)
Mittwoch, 03.06.2009

Bundeswehr setzt bei Stromgewinnung auf Solarenergie

Sonnige Aussichten bei der Bundeswehr? Am Standort Strausberg im Land Brandenburg hat die Bundeswehr eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Anlage ist nur ein Teilstück bei der „solaren Aufrüstung“ der Streitkräfte.



Bis 2010 sollen allein im Wehrbereich Ost 15 solcher Anlagen aufgebaut werden. (Foto: ecoteco.ru)



600.000 Euro hat die Solarstromanlage gekostet, sie ist die fünfte innerhalb des Wehrbereichs Ost, der die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfasst. Die Anlage deckt den Grundbedarf an Energie innerhalb der Kaserne ab.

Erst vor ein paar Monaten war in Beelitz eine ähnliche Photovoltaikanlage in Betrieb genommen worden. Die Baukosten von 674.000 Euro wurden wie in Strausberg zum Großteil aus dem Energie-Sonderprogramm der Bundesregierung finanziert. Pro Jahr erzeugt die Anlage rund 70.000 kWh Strom. Der jährliche Kohlendioxid-Ausstoß wird somit um 43 Tonnen reduziert.

Bis 2010 sollen allein im Wehrbereich Ost 15 solcher Anlagen aufgebaut werden. Auch in anderen Regionen setzt die Bundeswehr verstärkt auf erneuerbare Energien und insbesondere auf Solarstrom.

So hat die Wattner AG schon 2007 in der Richthofen Kaserne in Wittmund (Niedersachsen) ein Solarkraftwerk auf den Kasernendächern errichtet. Die rund 6.000 Sonnenmodule auf den 35 Gebäuden erzeugen 1 MW Leistung. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund 1.000 Menschen pro Jahr. Zugleich werden nach Angaben der Betreiber 1.000 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart.

Quelle: rufo

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