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Donnerstag, 02.12.2010
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| Der Mercedes Benz B-Klasse F-Cell wird von Daimler derzeit intensiv getestet (Foto: autowp.ru) |
Brennstoffzellentechnik steht vor dem Durchbruch
Brennstoffzellen werden sich in den nächsten Jahren als Energiequelle im Automobilsektor etablieren, heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Auch Mercedes erklärt die Brennstoffzelle für bald serienreif.
Der Mercedes Benz B-Klasse F-Cell wird von Daimler derzeit intensiv getestet (Foto: autowp.ru)
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Hauptproblem bei der Verwendung von Brennstoffzellen sind bisher die hohen Kosten für die Technologie sowie für den Ausbau eines geeigneten Tankstellennetzes. McKinsey stellt für die nächsten 15 Jahre deutliche Preissenkungen in diesem Segment in Aussicht.
Laut der Studie werden Brennstoffzellen bis 2020 um bis zu 90 Prozent billiger. Gleichzeitig sinken die Preise für Wasserstoff bis 2025 um etwa 70 Prozent. Der Aufbau eines Versorgungsnetzes für etwa eine Million Brennstoffzellenfahrzeuge kostet den Berechnungen von McKinsey zufolge rund drei Milliarden Euro.
Bekräftigt werden diese Ergebnisse durch Pläne mehrerer großer Autofirmen, die in den nächsten Jahren verstärkt auf Brennstoffzellen setzen. So möchte Toyota, Vorreiter bei den Hybridantrieben, neben den Elektroautos ab 2015 auch eine Limousine mit Brennstoffzellenantrieb für die Märkte Europa, Japan und die USA herausbringen.
BMW hat zu Jahresbeginn einen Prototyp für ein Hybridfahrzeug mit Brennstoffzelle präsentiert. Der von der Zelle mit Energie gespeiste E-Motor hat eine Leistung von 111 PS.
Christian Mohrdieck, Leiter der Abteilung Brennstoffzellen bei Daimler, hält die Technologie in bereits fünf Jahren für serienreif. In diesem Zeitraum werden laut Mohrdieck die Kosten für Brennstoffzellen derart sinken, dass der Preis für ein damit ausgerüstetes Fahrzeug „bei entsprechender Stückzahl auf dem Niveau eines Diesel-Hybrids“ liegen werde.
Der Mercedes Benz B-Klasse F-Cell wird von Daimler derzeit intensiv getestet. Das Modell mit einem 100 kw starken Elektromotor und Brennstoffzelle hat eine Reichweite von 400 Kilometern. Der Wirkungsgrad des Motors liegt bei 60 Prozent – und damit doppelt so hoch wie bei einem Dieselmotor.
Quelle: SKD, .rufo
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