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Demnach ist das Potenzial regenerativer Energieträger wesentlich höher als die Nachfrage, selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Bedarf bis 2050 weiter steigen wird (Foto: ecoidea.ru)
Mittwoch, 19.05.2010

Bis 2050 Vollversorgung durch erneuerbare Energien?

Bis 2050 könne Deutschland seine Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energieträger umstellen. Diese Position vertrat Prof. Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) vor dem Bundestag.


Demnach ist das Potenzial regenerativer Energieträger wesentlich höher als die Nachfrage, selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Bedarf bis 2050 weiter steigen wird (Foto: ecoidea.ru)



Der SRU präsentierte vor dem Umweltausschuss des Bundestags seine Vorstellungen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien. Demnach ist das Potenzial regenerativer Energieträger wesentlich höher als die Nachfrage, selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Bedarf bis 2050 weiter steigen wird.

Besonders Wind und Sonne werden große Perspektiven vorausgesagt. Ein größerer europäisch-nordafrikanischer Verbund zur Absicherung der Stromversorgung sei denkbar, erklärte Faulstich mit Blick auf das Projekt Desertec zur Gewinnung von Wüstenstrom. Da das Angebot von Wind- und Sonnenenergie aber schwanke, müssten Speicher und Netze ausgebaut werden, forderte der Umweltsachverständige. Hierbei solle die Bundesrepublik eine aktive Rolle einnehmen.

Nach Berechnungen des SRU ist eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien im Endeffekt sogar kostengünstiger für den Verbraucher als ein Mix aus alternativen und CO2-armen traditionellen Energieträgern. Eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke wäre demnach unnötig.


Quelle: ratschlag24.com, .rufo


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