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Donnerstag, 11.03.2010
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| 40 Prozent der Energie werden weltweit in Gebäuden verbraucht (Foto: sodrugestvo.ru) |
BASF spart Energie in Jekaterinburg
Die kommunale Wohnungswirtschaft birgt beträchtliche Energiesparreserven. Um das zu beweisen, realisiert der Chemiekonzern BASF in Jekaterinburg zweiDemonstrationsprojekte zur Energieeffizienz.
40 Prozent der Energie werden weltweit in Gebäuden verbraucht (Foto: sodrugestvo.ru)
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Sergej Andrejew, Leiter der BASF in Russland und der GUS, teilte mit, dass der Konzern die Energiesanierung eines alten Wohnhauses in der Straße uliza Mira und die Isolierung eines Abschnitts des städtischen Wärmenetzes in Jekaterinburg übernimmt.
40 Prozent der Energie werden weltweit in Gebäuden verbraucht. In Russland ist dieser Faktor sogar etwas höher, daher ist Energiesparen im Bereich der kommunalen Wohnungsverwaltungen eine besonders dringliche Frage.
Die Energiesanierung eines alten Gebäudes sieht die Wärmeisolierung von Dach, Wänden und dem Keller vor. Geplant ist auch die Aufstellung von Verbrauchszählern und die Einführung automatischer Regulierungssysteme von Energie (Bewegungsmelder usw.).
„Nach Berechnungen unserer Experten soll der Primärenergieverbrauch nach der energieeffizienten Modernisierung des alten Wohnhauses um 73 Prozent sinken“, erklärte Andrejew. „So kann bei einem Durchschnittsenergieverbrauch eines typischen fünfstöckigen Gebäudes von 1,9 Mio kWh im Jahr der Einspareffekt 1,4 Mio. kWh im Jahr betragen“, fügte er hinzu.
Das zweite von BASF realisierte Projekt ist die Modernisierung eines zwei Kilometer langen Abschnitts der städtischen Wärmetrasse in Jekaterinburg. Dabei wurde auch der harte Winter im Ural einberechnet. Nach Angaben von BASF können bei der Anwendung konzerneigener Technologien und Innovationsprodukte bis zu 98 Prozent der Energie beim Wärmetransport gespart werden.
Beide Projekte werden im Rahmen des Programms „Energieeffizientes Jekaterinburg“ verwirklicht.
Wenn die Projekte erfolgreich sind, wird ihre Realisierung auch in anderen russischen Städten empfohlen. „In Jekaterinburg gibt es rund 3.000 fünfstöckige Häuser. Deren Energiesanierung spart der Stadt jährlich 4,2 Milliarden kWh. Das Innovationsmodell von BASF kann innerhalb kurzer Zeit auch in anderen Regionen Russlands eingesetzt werden, wo die Senkung des Energieverbrauchs im kommunalen Wohnungssektor nicht weniger aktuell ist“, erklärte Andrejew.
Für die Herstellung seiner Produktion in Russland hat der BASF-Konzern bereits das Joint-Venture „Elastokam“ gegründet. Die Elastokam GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Nischnekamskneftechim AG und der Elastogran GmBH, einem Tochterunternehmen der BASF.
Quelle: Nesawissimaja Gaseta, .rufo
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