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Montag, 24.01.2011
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| Auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz erklärte Barroso allerdings, die derzeitigen Maßnahmen in der Energiepolitik führten nur zu Einsparungen von etwa zehn Prozent (Foto: news.bbc.co.uk) |
Barroso warnt vor Verfehlen des Energiespar-Ziels
Der EU droht das Scheitern ihrer Energiepolitik. Die angestrebte Steigerung der Energieeffizienz um 20 Prozent bis 2020 ist in Gefahr. Kommissionschef José Barroso forderte die EU-Länder zu größeren Anstrengungen auf.
Auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz erklärte Barroso allerdings, die derzeitigen Maßnahmen in der Energiepolitik führten nur zu Einsparungen von etwa zehn Prozent (Foto: news.bbc.co.uk)
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Die Energieeinsparungen sollten insbesondere durch bessere Dämmung von Gebäuden und höhere Effizienz im Straßenverkehr erreicht werden. Zudem ist Energieeffizienz nach EU-Vorschrift inzwischen ein zwingendes Kriterium bei öffentlichen Ausschreibungen.
Auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz erklärte Barroso allerdings, die derzeitigen Maßnahmen in der Energiepolitik führten nur zu Einsparungen von etwa zehn Prozent. Um das gesetzte Ziel zu erreichen, seien weitere Anstrengungen nötig.
Im Gegensatz dazu kommt die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energieträger laut Barroso gut voran. Bis 2020 will die ein Fünftel ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen decken.
Auf einem Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am 4. Februar soll über die künftige Energiepolitik abgestimmt werden. Danach wollen die Energieminister der Mitgliedsländer einen Aktionsplan zur Energieeffizienz verabschieden. Ob darin auch verbindliche Ziele festgeschrieben werden, bleibt umstritten. Eine Reihe von Staaten lehnt es ab, sich auf Effizienzziele rechtlich bindend festzulegen.
Quelle: stromvergleich.de, .rufo
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