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Mittwoch, 16.09.2009
Autokonzern Gaz stellt auch Kleinlaster auf Biogas um
Ab Oktober 2009 sollen beim russischen Automobilkonzern Gaz die ersten Gazelle-Kleinlaster mit Biodiesel-Antrieb vom Band laufen. Der Lkw aus Nischni Nowgorod ist der erste Lkw, der in Massenproduktion auf Gas umgestellt wird.
Die Betriebskosten für den Biogas-Gazelle liegen zwischen zwei Dritteln und der Hälfte der Betriebskosten eines gewöhnlichen Modells. (Foto: gruzovik.ru)
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Die Biogas-Modifikation des 1,5-Tonners Gazelle wird mit einem Gasballon und einem Motor vom Typ UMZ-4216 mit 85 PS Leistung ausgestattet. Alle Teile wurden nach modernsten Standards zertifiziert und sind für den Gebrauch in Europa zugelassen. Das erste Modell, das mit einer entsprechenden Gasballon-Apparatur ausgestattet wird, wurde auf der Automesse "Interawto 2009" in Moskau präsentiert.
Die Betriebskosten für den Biogas-Gazelle liegen zwischen zwei Dritteln und der Hälfte der Betriebskosten eines gewöhnlichen Modells. Die Betriebsdauer eines Fahrzeugs wächst deutlich, die Lebenszeit des Motors wächst auf das 1,5 bis Zweifache, da im Treibstoff keine schädlichen Beimengungen mehr enthalten sind.
Die Apparatur mit dem Gasballon sichert die Möglichkeit, weiter mit Benzin zu fahren, daher kann das Modell genauso gebraucht werden wie ein Basismodell. Das Fahrzeug rentiert sich in einer Rekordzeit, die abhängig vom jeweiligen Business, zwischen acht Monaten und 1,5 Jahren liegt.
Eine weitere Neuheit des Autowerks Gaz besteht in einem Elektro-Lkw, der gemeinsam von Spezialisten des Ingenieurzentrums von Gaz und dem Moskauer Wissenschafts- und Forschungsinstitut für kombinierte Elektroanlagen entwickelt wurde. Es ist die erste serienreife Entwicklung eines mit Strom betriebenen Fahrzeugs in Russland. Die Batterien für den Betrieb des Kleinlasters sind unter dem Chassis des Fahrzeugs platziert. Mit der Serienproduktion will Gaz 2010 beginnen.
Quelle: Itar-Tass, rufo
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