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Donnerstag, 22.07.2010
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| Löscharbeiten im Wasserkraftwerk Baksanskoje (Foto: TV) |
Anschlag auf Wasserkraftwerk im Kaukasus
In der Kaukasus-Republik Kabardino-Balkarien haben Terroristen einen Anschlag auf das Wasserkraftwerk Baksanskoje verübt. Bei dem Attentat kamen zwei Wachmänner ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.
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Vier Explosionen erschütterten das Kraftwerk. Zwei der drei Stromaggregate wurden zerstört. Das Wasserkraftwerk läuft derzeit im Leerlauf.
Ministerpräsident Wladimir Putin beauftragte Vize-Premier Igor Setschin „innerhalb kürzester Zeit“ einen Plan zur Wiederherstellung des Kraftwerks vorzulegen. Bis dahin soll die Energieversorgung der Bevölkerung über andere Kanäle gesichert werden.
Das Kraftwerk Baksanskoje ist eines der ältesten Wasserkraftwerke in Russland. Es wurde in zwischen 1930 und 1936 am Fluss Baksan errichtet und hat eine Kapazität von 25 Megawatt.
Der Ausfall trifft den Betreiber RusHydro deutlich weniger hart als die technische Katastrophe im Wasserkraftwerk Sajano-Schuschinskoje im August letzten Jahres, bei der 50 Menschen ums Leben kamen und die Energieversorgung in weiten Teilen der sibirischen Großregion Krasnojarsk lahmgelegt wurde.
Es gibt noch keine genauen Schätzungen, doch die Schadenssumme beim Baksanskoje-Kraftwerk liegt vermutlich im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. RusHydro will seine Objekte im Kaukasus nun stärker bewachen lassen.
Quelle: rufo
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