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Freitag, 23.07.2010
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| Die russischen Forscher wollen sich nicht auf die Produktion von Bioethanol aus Stroh beschränken (Foto: autoreview.ru) |
„Sibirisches“ Bioethanol aus dem Moskauer Umland
Die erste Fabrik zur Herstellung von Biokraftstoff aus Stroh wird im Moskauer Umland gebaut. Die Verarbeitungstechnologie wurde in einem Institut der Sibirischen Filiale der Russischen Akademie der Wissenschaften entwickelt.
Die russischen Forscher wollen sich nicht auf die Produktion von Bioethanol aus Stroh beschränken (Foto: autoreview.ru)
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Einziges Konkurrenzprodukt der russischen Entwicklung ist die Fabrik des dänischen Unternehmens Dong Energy. Die dänische Technologie hat allerdings einen Nachteil: Als Nebenprodukt entsteht ein spezielles Kuhfutter, das die Tiere allerdings nicht gerne annehmen.
Die Technologie des sibirischen Instituts für Festkörper- und mechanische Chemie erlaubt es hingegen, aus der hefeartigen Biomasse Mannan-Oligo-Saccharid (MOS) zu gewinnen, das den Tieren Antibiotika ersetzt. Der Stoff verhindert das Festsetzen schädlicher Mikroorganismen an den Zellwänden der Tiere. Das Präparat enthält vier Prozent aktive Wirkstoffe. Das ist mehr als in entsprechenden amerikanischen Antibiotika-Ersatzstoffen.
Die russischen Forscher wollen sich nicht auf die Produktion von Bioethanol aus Stroh beschränken. Der nächste Schritt ist die Verarbeitung von bei der Bioethanol-Produktion freigesetzten Bioaktivstoffen in Zahnpasten. Dort sollen sie das Festsetzen gesundheitsschädlicher Bakterien in der Mundhöhle und auf den Zähnen verhindern.
Quelle: Ekologija i schisn, www.rufo
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