Mit den im Kyoto-Protokoll verabschiedeten drei Kyoto-Mechanismen – Clean Development Mechanism (CDM), Joint Implementation (JI) und Emission Trading (ET) – wurden den zur Reduktion verpflichteten Industrieländern Möglichkeiten eröffnet, Reduktionen von Emissionen durch Investitionen dort zu erzielen, wo die größten Effekte mit den geringsten Kosten erzielt werden können, d. h. auch außerhalb ihrer Landesgrenzen.
Im Falle der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls sollen Emissionsrechte ab 2008 an einer Börse gehandelt werden können. Das Kyoto-Protokoll tritt in Kraft, wenn es von mindestens 55 Mitgliedstaaten der Klima-Rahmenkonvention ratifiziert wird und die ratifizierten Industrieländer mindestens 55% der Kohlendioxid-Emissionen stellen, die insgesamt von allen Annex I Staaten im Jahre 1990 emittiert wurden.
Veröffentlicht am 03.10.2002
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