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Grafik: www.abc.net.au

Kyoto Protokoll Einführung

Die Klimarahmenkonvention (1994) und das Protokoll von Kyoto (1997) bilden den internationalen Rahmen für zukünftigen globalen Klimaschutz. Ziel des Kyoto-Protokolls ist es, in den Industrie- und Transformationsländern (Annex I Länder) Emissionen von Treibhausgasen in der Zeit 2008 – 2012 um durchschnittlich 5,2% gegenüber 1990 zu reduzieren. Darüber hinaus sollen Maßnahmen unternommen werden, damit die Emissionen in den sonstigen Ländern möglichst gering ansteigen.

Mit den im Kyoto-Protokoll verabschiedeten drei Kyoto-Mechanismen – Clean Development Mechanism (CDM), Joint Implementation (JI) und Emission Trading (ET) – wurden den zur Reduktion verpflichteten Industrieländern Möglichkeiten eröffnet, Reduktionen von Emissionen durch Investitionen dort zu erzielen, wo die größten Effekte mit den geringsten Kosten erzielt werden können, d. h. auch außerhalb ihrer Landesgrenzen.

Im Falle der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls sollen Emissionsrechte ab 2008 an einer Börse gehandelt werden können. Das Kyoto-Protokoll tritt in Kraft, wenn es von mindestens 55 Mitgliedstaaten der Klima-Rahmenkonvention ratifiziert wird und die ratifizierten Industrieländer mindestens 55% der Kohlendioxid-Emissionen stellen, die insgesamt von allen Annex I Staaten im Jahre 1990 emittiert wurden.




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