An der Ausschreibung wird vermutlich auch Siemens teilnehmen.
Im September soll die Ausschreibung für die Lieferung der neuen Anlagen beginnen. Unter den potentiellen Bewerbern sind neben dem deutschen Siemens-Unternehmen der japanische Hitachi-Konzern, General Electric (USA) und der russische Maschinenbauer "Silowye Maschiny" ("Kraftmaschinen").
Im Rahmen des Modernisierungsprogramms von OGK-4 ist der Bau von fünf neuen Energieblöcken vorgesehen: ein 800 MW-Block im Wärmekraftwerk der Stadt Surgut, zwei Blöcke a 400 MW in Schatura (Moskauer Gebiet), eine Dampfturbine mit einer Leistung von 800 MW für das „Beresowskaja Wärmekraftwerk“ im Gebiet Krasnojarsk und eine Gasturbine mit einer Leistung von 400 MW für das "Jaiwinskaja Wärmekraftwerk" im Gebiet Perm.
Das Projekt soll durch neue Investitionen, Bankkredite und die Ausgabe von Aktienpapieren der AG OGK-4 finanziert werden.
Siemens hat bereits Erfahrung bei der Modernisierung russischer Kraftwerke. Der Konzern war bereits an der Modernisierung von zwei Wärmekraftwerken in Russland beteiligt, bei denen ebenfalls Gasturbinen eingesetzt wurden.
(at/.Rufo)
Veröffentlicht am 04.09.2006
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