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81 russische Regionen nehmen an den Programmen der Stiftung der Wohnungswirtschaft teil (Foto: municipalrussia.ru)
81 russische Regionen nehmen an den Programmen der Stiftung der Wohnungswirtschaft teil (Foto: municipalrussia.ru)

Neue Ziele bei der Reform der Wohnungswirtschaft

Die Erhöhung der Energieeffizienz bekommt Priorität in der Endphase der Arbeit der russischen Stiftung zur Beihilfe bei der Reform der Wohnungswirtschaft. Die Stiftung soll Ende 2012 ihre Arbeit einstellen.

Insgesamt hat die Stiftung zwischen 2008 und 2011 den russischen Regionen über 300 Milliarden Rubel (7,5 Mrd. Euro) an Beihilfen zur Verfgung gestellt. „Das erlaubt es, 115.000 Gebäude zu sanieren, die Wohnbedingungen für fast 15 Millionen Menschen zu verbessern und 221.900 Menschen aus 13.087 beschädigten Häusern umzusiedeln“, erklärte der Leiter des Fonds Konstantin Zizin.

Ressourcensparen beginnt mit der Erfassung

81 russische Regionen nehmen an den Programmen der Stiftung teil. Sie haben für ihre Projekte bereits 257 Milliarden Rubel (knapp 6,5 Mrd. Euro) erhalten. Nur Moskau und die Republik Tschetschenien beteiligen sich nicht an den Programmen. Alle für die Jahre 2008/2009 angekündigten Programme sind schon erfüllt, das Programm für 2010 wird gerade abgeschlossen.

„Jedes Einsparen von Ressourcen beginnt mit der Erfassung. Seit diesem Jahr ist die Aufstellung von Zählern für den Gesamtenergieverbrauch im Haus Bedingung“, betonte Zizin.

Die Regionen stellen dem Fonds seit dem 1. August 2010 ihre Programme im Bereich Energiesparen und Erhöhung der Energieeffizienz vor. Die Grundaufgabe dabei besteht in der Ausstattung aller Wohnhäuser mit Energieverbrauchszählern bis zum 1. Januar 2012. Das soll eine rationale Nutzung der Energie ermöglichen und ineffiziente Haushaltsausgaben sowie die Energieintensität des Bruttoinlandsprodukts senken.

„In den Regionen wurde bereits eine gewaltige Arbeit bei der Ausstattung von Mehrfamilienhäusern mit Zählern für den Gesamtenergieverbrauch des Hauses geleistet. 2010 wurden im Zuge der Realisierung des Programms 74.154 Zähler aufgestellt, davon 21.207 Wärmezähler, 10.402 Warm- und 18.275 Kaltwasserzähler sowie 18.311 Stromzähler“, heißt es im Dokument.

Besondere Aufmerksamkeit widmet die Stiftung in den Jahren 2011/2012 Fragen des Energiesparens. Das schließt den Bau von energieeffizienten kleineren Wohnhäusern, die mittels erneuerbarer Energien versorgt werden, ein. In sechs Regionen wurden bereits so genannte „intelligente“ Häuser errichtet, die im Vergleich zu anderen gleichartigen Gebäuden 40 Prozent des Energieverbrauchs einsparen. Insgesamt sollen in neun Regionen solche Häuser gebaut werden.

Die Effizienzhäuser erlauben es ihren Bewohnern, bis zu 50 Prozent der Nebenkosten zu sparen.

Quelle: Itar-Tass, .rufo

Stiftung zur Beihilfe bei der Reform der Wohnungswirtschaft

Adresse: Moskau, Semljanoi Wall 50a, str. 3

Tel: +7 (495) 651-65-46

Internet: www.fondgkh.ru

Veröffentlicht am 30.04.2011

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