Eine sinnvolle Nutzung beginnt bei mittleren Windgeschwindigkeiten von vier bis fünf Metern pro Sekunde. Bei kleineren Werten ist das Energieangebot zu gering, als dass sich eine Nutzung lohnen würde. In Deutschland werden die günstigsten Werte von etwa sieben Metern pro Sekunde an der Nordseeküste und der nördlichen Ostseeküste erreicht.
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit allein sagt aber noch nicht genug darüber aus, ob es sich lohnt, den Wind als Energiequelle zu nutzen. Eine mittlere Windgeschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde kann sich beispielsweise aus einem über 24 Stunden konstanten Wind von fünf Metern pro Sekunde ergeben, aber auch aus einem Orkan, der mit 30 Metern pro Sekunde vier Stunden lang tobt, wenn darauf eine 20-stündige Windstille folgt. Es kommt also darauf an, wie häufig welche Windgeschwindigkeit auftritt. Übers Jahr gesehen sind die Winde am stärksten und häufigsten im November, die meisten Flauten im August und September. Sehr unregelmäßige Winde mit starken Böen sind für Windkraftanlagen nicht geeignet. Sie können auch zur Zerstörung der Rotoren führen.
Quelle: www.thema-energie.de – ein Wissensportal der Deutschen Energie-Agentur GmbH
Veröffentlicht am 10.09.2002
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