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Windmühlenpark Velling Maersk in Dänemark ©Paul Langrock/ Agentur Zenit

Wirtschaftlichkeit einer Windenergieanlage

Die Wirtschaftlichkeit einer Windenergieanlage setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen:

  • - Investitionskosten
  • - Betriebskosten
  • - Erlöse


Zu den Betriebskosten gehören Ausgaben für die Wartung und Instandhaltung der Anlage, den Austausch oder die Reparatur von Teilen sowie Versicherungen, Pachtgebühren an den Eigentümer der Fläche und ähnliches mehr.

Heutige Schätzungen gehen von Betriebs- und Wartungskosten von 1,5 bis 2 Prozent der Investitionskosten einer Anlage aus (Quelle: www.windpower.org - Verband der dänischen Windkraftindustrie). Die Kosten liegen in den ersten Jahren niedriger. Je länger die Anlage Strom produziert, desto höher liegen auch die Betriebs- und Wartungskosten. In Windparks reduzieren sich die Wartungskosten je Einzelanlage.

Die Erlöse entstehen laut dem deutschen Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) aus der vom Netzbetreiber zu zahlenden Einspeisevergütung für den in das öffentliche Stromnetz eingespeisten Strom. Die Erlöse einer Windenergieanlage sind stark von deren Auslegung und den Wettereinflüssen abhängig. Die Erträge sind in der dritten Potenz von der Windgeschwindigkeit abhängig, das heißt der Ertrag bei einer Geschwindigkeit von 10 m/s wird verachtfacht, wenn die Windstärke sich auf 20 m/s verdoppelt. Daher muss bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit ein großer Wert auf die Aussagen des Windgutachtens gelegt werden.

Die Stromkosten (auch Stromgestehungskosten) liegen bei Windenergieanlagen in Deutschland mit 7 bis 9 Cent/ kWh in der Höhe von neuen konventionellen Kraftwerken, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden. Die Renditen von Windenergieanlagen liegen in Höhe von 6 bis 10 Prozent vor Steuern.

Für Offshore-Anlagen wird eine verbesserte Wirtschaftlichkeit trotz höherer Installationskosten erwartet. Die Windverhältnisse und damit die Erträge auf der offenen See sind deutlich besser als an Land und die Anlagenhersteller gehen von einer längeren Laufzeit der Anlagen aufgrund geringerer Turbulenzen aus.

Quelle: www.thema-energie.de – ein Wissensportal der Deutschen-Energie-Agentur GmbH


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