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Der Standort des Sendemastes liegt etwa 710 Meter hoch und in der Nähe eines Gebirgspasses. Eine „normale“ Energieversorgung wäre nur mit einem sehr hohen Aufwand zu realisieren und dementsprechend teuer.
Für die Energieversorgung wurde eine kombinierte Wind-Solaranlage mit Speichermodulen (Akkumulatoren) und einem Wechselrichter installiert. Bei guten Witterungsbedingungen – also hoher Sonneneinstrahlung und günstigen Windstärken – speichert der Akku die Energie und gewährleistet so eine sichere Arbeit der Station rund um die Uhr. Ein zusätzlicher Dieselgenerator dient lediglich als Notstromreserve.
Die Windenergieanlage der AG „Wetroenergetischeskaja Kompanija“ (Sankt-Peterburg) vom Typ „Bris“ wurde auf einem 18 Meter hohen Mast montiert. Der Windgenerator mit einem Rotordurchmesser von fünf Metern besitzt eine elektrische Leistung von 5 kW. Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit vor Ort beträgt 6,5 m/s, was eine sichere Windstromerzeugung garantiert. Von derselben Firma stammen auch der Dieselgenerator und die Akku-Wechselrichteranlage. Nach Angaben des Herstellers belaufen sich die Investitionskosten für eine solche Wind-Dieselanlage auf etwa 15.000 Euro.
Die verwendeten Solarzellen wurden vom Unternehmen „Solnetschnyj Weter“ hergestellt.
Quelle: Rufo
23.03.2005
Veröffentlicht am 23.03.2005
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