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Windenergie - Projekte/Russland
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Geld für die Windenergie
Im Kreis Kstowsk wurde der erste Windgenerator im Gebiet Nischni Nowgorod in Betrieb gesetzt.
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| Sendemast nahe der Siedlung Moldawanowka (Foto: AG „Wetroenergetischeskaja Kompanija“) |
Wind und Sonne ermöglichen mobiles Telefonieren auch im Kaukasus
Um die Energieversorgung eines abgelegenen Sendemastes im Kaukasus zu gewährleisten, hat sich das Telekomunternehmen „Beeline“ für den Einsatz von Wind- und Sonnenenergie entschlossen. So ermöglicht die alternative Energiequelle seit September 2004 auf einem Autobahnteilstück zwischen Krasnodar und Sotschi unweit der Siedlung Moldawanowka das Telefonieren mit dem Handy.
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Energieversorgung auf der Datscha
Der russische Windenergieanlagen-Hersteller „Sapsan“ bietet ein kostengünstiges System zur Energieversorgung abgelegener Orte an. Es besteht aus der Windenergieanlage (WEA) „Sapsan - 1“ mit einer Nennleistung von 1 kW, einem gasbetriebenen Generator mit einer Nennleistung von 2 kW und einem Akku. Die WEA wird als Hauptenergiequelle genutzt, der Motor nur, wenn lange Windstille herrscht. Sogar bei den nicht sehr windgünstigen Bedingungen im Moskauer Umland erzeugt eine solche Windenergieanlage etwa 100 kWh pro Monat.
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| Windpark „Tjupkildy“ (Foto: OAO „Baschkirenergo“) |
Windpark „Tjupkildy“ in Baschkirien
Der derzeit zweitgrößte Windpark Russlands steht unweit des Dorfes Tjupkildy in Baschkirien. 2001 wurde er von dem baschkirischen Energieversorgungsunternehmen OAO „Baschkirenergo“ eröffnet. Der Windpark besteht aus vier Windenergieanlagen (WEA) der deutschen Firma Hanseatische AG des Typs ЕТ 550/41 mit einer Leistung von je 550 kW. Er arbeitet vollautomatisch und erzeugt pro Jahr etwa zwei Millionen kWh. Abgesehen von diesem gibt es derzeit in Russland nur vier weitere Windparks, die an das zentrale Stromnetz angeschlossen sind: den Windpark Kulikowo (5,1 MW) im Gebiet Kaliningrad, einen Windpark in Workuta (1,5 MW), einen Windpark in Kalmykien (1 MW) und einen Windpark in Rostow (0,3 MW).
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Windkraft versorgt Hotel in Murmansk
Das russisch-norwegische Gemeinschaftsunternehmen Vetro Energo hat in der Stadt Murmansk eine Windkraftanlage zur Stromversorgung eines Hotels errichtet. Initiatoren des Projekts waren der norwegische Naturschutzbund und das Ökologische Koordinationszentrum der Halbinsel Kola KKEZ „Geja“, Murmansk. Eine Studie der Initiatoren aus dem Jahr 1997 hatte ergeben, dass die klimatischen Bedingungen auf der Halbinsel Kola die breite Nutzung der Windenergie nahezu herausfordern. Auf Grund der gut ausgebauten Netzinfrastruktur im Gebiet Murmansk sollten für Investoren außerdem hohe Kosten für den Ausbau neuer Stromnetze entfallen.
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| Solarhaus in Barnaul (Foto: ARCNEE) |
„Energieautonomes Haus“ in Barnaul
In Barnaul, der Hauptstadt der südsibirischen Altai-Region, wird derzeit ein Haus gebaut, dessen Energieversorgung über Solar- und Windkraftanlagen erfolgen soll. Bereits in den 1990er Jahren war mit den Bauarbeiten begonnen worden. Nach einem Baustop infolge fehlender Finanzierung im Jahre 2001 sind die Arbeiten am Haus inzwischen wieder aufgenommen worden.
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| Windpark Kulikowo (Foto: Jantarenergo) |
Windpark Kulikowo
Am 26. Juli 2002 wurde in der Siedlung Kulikowo (Gebiet Kaliningrad) der bisher größte Windpark Russlands eröffnet. Das Projekt wird gemeinsam von dem Kaliningrader Energieversorgungsunternehmen Jantarenergo AG und der dänischen „SEAS Energi Service A.S.“ betrieben und aus Mitteln von RAO EES Rossii, der Kaliningrader Gebietsregierung, des russischen Energieministeriums sowie des dänischen Ministeriums für Energie und Umwelt finanziert. Der Windpark besteht aus 21 Windkraftanlagen dänischer Produktion mit einer Gesamtleistung von 5,1 MW. Der Betrieb der Anlagen ist vollständig automatisiert und benötigt kein ständiges technisches Personal. Das Anfahren und Abschalten der Windräder erfolgt ebenso wie die Meldung möglicher technischer Fehler automatisch.
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