Die Römer nutzten Mühlen, die im Tiber verankert waren, um das Getreide zu mahlen, das Segelschiffe aus den Kolonien brachten.
Auch Staudämme bauten sie, ebenso wie die Araber, die damit Wasserräder für Sägemühlen betrieben. Später diente die Wasserkraft zum Betrieb von Hammerschmieden, Drahtziehereien, Gewürzstampfern und den Waldarbeitern zum Transport von Holz ins Tal, bis die aufblühende Industrie des 19. Jahrhunderts zu Wasserturbinen überging.
Seit rund 100 Jahren dient die Energie des Wassers vor allem zur Stromerzeugung – heute wird weltweit rund ein Fünftel des Stroms mit Wasserkraft erzeugt.
Veröffentlicht am 04.06.2007
|