Denn viel zu wenig ist bekannt, dass im Jahr 2002 in der Bundesrepublik Deutschland Mittel zur Verfügung stehen, um 1,1 Mio. m² Sonnenkollektoren mit 92 Euro pro m² zu fördern. Das sind 20 % mehr als im vergangenen Jahr. Eine Anlage für die Brauchwärmebereitung kann dabei Zuschüsse von durchschnittlich 500 Euro und eine Anlage, die zusätzlich die Heizung unterstützt, bis zu 1.500 Euro erhalten. Das entspricht 10 % der gesamten Anlagenkosten. Mittelfristig will die Initiative dazu beitragen, einen von staatlichen Zuschüssen unabhängigen Markt zu schaffen.
Die Initiative Solarwärme plus setzt sich aus den Solarbranchenverbänden Deutschen Fachverband Solarenergie (DFS) und dem Bundesverband Solarenergie (BSE), der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK) und der Ruhrgas AG zusammen. Die Bundesregierung – vertreten durch das Bundeswirtschaftsministerium – hat ihre Unterstützung zugesagt.
Seit Anfang Juli 2002 bietet die Kampagne über eine Telefon- und Fax-Hotline-Nummer kostenlose Informationen über die Solarwärmenutzung. Neben diesen kurzfristigen Informations-Aktivitäten laufen die Vorbereitungen für eine neue, groß angelegte Marketingkampagne für den Einsatz von Sonnenkollektoren, die Anfang 2003 startet.
Informationen über die Initiative Solarwärme plus, die aktuelle Solarförderung und über kompetente Fachbetriebe Sanitär, Heizung, Klima erhält man rund um die Uhr unter der Rufnummer + 49.1802.00 08 70 (6 cent/Anruf) oder unter www.solarwaerme-plus.info.
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH
Veröffentlicht am 18.01.2010
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