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Im Jahr 2000 beschlossen Fachleute an der Technischen Universität in Jekaterinburg ein Haus zu bauen, dessen Energiebedarf unabhängig von der zentralen Energieversorgung gedeckt wird. Die Hauptaufgabe des Projektes sahen Vertreter der Hochschule darin, die Möglichkeiten erneuerbarer Energien für die Energieversorgung auf dem Lande aufzuzeigen.
Vorgesehen war der Umbau ehemaliger Kuhställe zu einem Wohnhaus mit acht Wohnungen und einer Gesamtfläche von 2.400 m². Das Erdgeschoss wurde um ein weiteres Stockwerk erweitert. Die eingesetzten Dämmungsmaßnahmen sollen den Energieverbrauch für die Heizung von gewöhnlich 100-120 W/m² auf etwa 50 W/m² verringern.
Eine Windanlage mit einer Leistung von 4 kW und Solarzellen gekoppelt mit Speicherelementen (Akkumulatoren) gewährleisten bei den ungünstigen klimatischen Bedingungen des Uralgebirges bis zu 25% der benötigten Elektroenergie. Die zweite Windanlage wird noch montiert. Für die Heißwasserversorgung sorgen bereits seit Anfang April Solarkollektoren, die auf dem Dach des Hauses installiert sind.
Die Gesamtkosten des Projektes in Höhe von umgerechnet 330.000 Euro wurden durch einen Kredit der Gebietsverwaltung, Fördergelder des Bildungsministeriums sowie teilweise durch Privatmittel der Bewohner gedeckt.
Quelle: Komersant 07.02.2005
Veröffentlicht am 07.02.2005
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