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Geothermie
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Geothermie zählt weltweit zu den ergiebigsten erneuerbaren Energiequellen
Das Innere der Erde ist sehr heiß, wie Vulkane und Geysire zeigen. Diese Wärme zu nutzen, ist Ziel der Geothermie. Weltweit gesehen gehört sie zu den ergiebigsten erneuerbaren Energiequellen und ist darüber hinaus von der Sonneneinstrahlung unabhängig.
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Wie funktioniert die hydrothermale Geothermie?
Bei der hydrothermalen Geothermie (zwischen 1.500 und 3.000 Metern Tiefe) werden heiße Tiefenwässer gefördert, über einen Wärmetauscher geleitet und die gewonnene Wärme in ein Fernwärmenetz eingespeist. Salzhaltige Thermalwässer werden anschließend in einem zweiten Bohrloch wieder in ihr ursprüngliches Aquifer gepumpt, das heißt also in eine Erdschicht, die Grund- oder Mineralwasser enthält.
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Raumluftkonditionierung mit Erdwärmetauschern
Die Idee, Erdwärme/-kühle für die Wärmebereitstellung bzw. zur sommerlichen Frischluftkühlung einzusetzen, ist nicht neu. Bereits 1877 wurde beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin ein „Verfahren zur Kühlung und Vorerwärmung der Luft mit Hülfe [Hilfe] der Erdwärme“ zum Patent angemeldet. Aber erst in den letzten Jahren wurden Erdwärmetauscher in verschiedenen Projekten mit dem Ziel der Kompensation von Lüftungswärmeverlusten und der energieeffizienten (Vor-) Konditionierung der Raumluft realisiert.
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Welche Bohrtechnik wird bei der Geothermie eingesetzt?
Für den Erfolg eines Geothermieprojekts sind die mindestens zwei Tiefbohrungen je Anlage entscheidend. Abhängig von der Art des geothermischen Verfahrens verursachen sie mehr als 40% aller Kosten.
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