Auch andere Betriebe, die sich mit der Holzverarbeitung beschäftigen, wollen in diese Produktion einsteigen. Nach Einschätzung von Experten reichen die Abfälle aus der Holzverarbeitung in der Region durchaus, um Kohle als Heizmaterial völlig durch Sägespäne zu ersetzen.
„Die Vorteile der Briketts liegen auf der Hand. Erstens brauchen wir keine Kohle zu kaufen: gepresste Holzabfälle stehen ihr in Qualität nicht nach. Zweitens stößt unser alternativer Brennstoff 20 Mal weniger Schadstoffe in die Atmosphäre aus“, sagt der Direktor des Forstbetriebs Anatoli Schischkin.
Auch Valeri Schanzew, Gouverneur des Gebiets Nischni Nowgorod, betont, dies sei ein sehr aussichtreiches Geschäft, weil die Erzeugung alternativer Energiequellen viel billiger sei als die Beschaffung von Steinkohle. Dabei sei die Technologie der Erzeugung der Brennstoffbriketts wirklich ganz einfach.
Die Sägespäne kommen in einen speziellen Ofen und kommen später als schon verarbeitete Holzspanabfälle unter die Presse. Schon ist der Brennstoff fertig. Schwierig ist nicht die Herstellung, schwierig ist die Finanzierung. Sehr viel hing und hängt von den Investoren ab,“ so Anatolij Schischkin.
Es sei hinzugefügt, dass das Gebiet Nischni Nowgorod nicht das erste ist im Bereich der Brennstofferzeugung aus Sägespänen ist. Brennstoffbriketts dieser Art werden bereits im Moskauer und im Leningrader Gebiet produziert. Dabei wird die Energie aus dem „Kohleersatzstoff“ von Großbetrieben genutzt.
Quelle: Rossijskaja Gaseta
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Veröffentlicht am 18.08.2006
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