Als Nebenprodukt der Getreideernte wird Stroh zum Teil als Streu für Ställe genutzt. Besonders bei der Landwirtschaft ohne Tierhaltung ist der Strohüberschuss aber sehr groß. In diesen Fällen pflügt der Landwirt das Stroh einfach unter, was wirtschaftlich weniger sinnvoll ist.
Wenn Stroh verheizt wird - meist in Form von Ballen - sind die Feuerungsanlagen aufwendiger in der Beschickung (Zuführung des Strohs) und Dosierung. Deshalb sind geeignete Öfen im Vergleich zu Holzkesseln teurer und lohnen sich eher bei höheren Heizleistungen.
Neuerdings gibt es auch Strohpellets, die man wie Holzhackschnitzel oder Holzpellets einsetzen kann. Eine Tonne Strohpellets besitzt einen Heizwert von etwa 5000 kWh.
Quelle: www.thema-energie.de
Veröffentlicht am 27.10.2006
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