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Russische Biogasanlage (Foto: Energieministerium der RF)

Biomasse

Menschen versuchen seit langem, Sonnenwärme für kalte Winternächte zu speichern. Bäume beherrschen dieses Prinzip seit jeher. Ihr Holz gibt bei der Verbrennung gespeicherte Sonnenenergie ab.

Wie funktioniert das?

Grüne Pflanzen binden die Sonnenenergie durch chemische Umwandlungsprozesse aus Sonnenlicht, Wasser, den Mineralien des Bodens und CO2. Diese Umwandlung geschieht in der Hauptsache durch die Fotosynthese im Blattgrün (Chlorophyll). Pflanzen produzieren zunächst einen Zucker (Glucose, auch Traubenzucker genannt) und dann "höhere" Zucker (Polysaccharide), das sind größere Kohlenstoffverbindungen (wie Zellulose). Diese machen den Hauptbestandteil von Biomasse aus. Menschen und Tiere erzeugen durch die Nahrungsaufnahme ebenfalls Biomasse.



Was ist nun Biomasse?

Biomasse ist die gesamte durch Pflanzen, Tiere und Menschen anfallende oder erzeugte organische Substanz. Sie ist aber auch chemisch gebundene Sonnenenergie. Zur Energiegewinnung aus Biomasse stehen eine Vielzahl von Ausgangsstoffen zur Verfügung. Es wird unterschieden in:

  • feste (z.B. Holz, Stroh)
  • flüssige (z.B. Pflanzenöl, Biodiesel, Alkohol)
  • gasförmige (Biogas)
    Biomasse ist eine heimische Energiequelle, sie ist unabhängig von Jahreszeit und Wetter ständig verfügbar.

Wissenswertes

Auch unsere heutigen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas sind vor vielen Millionen Jahren durch die Fotosynthese grüner Pflanzen entstanden.

Quelle: www.thema-energie.de – ein Wissensportal der Deutschen Energie-Agentur



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