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Biomasse
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Biokraftstoff aus Meerwasser
Russische Spezialisten des Forschungszentrums „AKMAS“ in Wladiwostok haben eine Methode zur Gewinnung von Biokraftstoff aus Meerwasser vorgestellt. Die Produktionskosten liegen bei etwa 9 Cent, der Preis wohl bei 40 Cent pro Liter.
Neue Methode zur Gewinnung von Biokraftstoff aus Meerwasser vorgestellt. (Foto: fortki) |
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Biomasse
Menschen versuchen seit langem, Sonnenwärme für kalte Winternächte zu speichern.
Bäume beherrschen dieses Prinzip seit jeher. Ihr Holz gibt bei der Verbrennung gespeicherte
Sonnenenergie ab.
Wie funktioniert das?
Grüne Pflanzen binden die Sonnenenergie durch chemische Umwandlungsprozesse aus
Sonnenlicht, Wasser, den Mineralien des Bodens und CO2. Diese Umwandlung
geschieht in der Hauptsache durch die Fotosynthese im Blattgrün (Chlorophyll). Pflanzen
produzieren zunächst einen Zucker (Glucose, auch Traubenzucker genannt) und dann
"höhere" Zucker (Polysaccharide), das sind größere Kohlenstoffverbindungen (wie
Zellulose). Diese machen den Hauptbestandteil von Biomasse aus. Menschen und Tiere
erzeugen durch die Nahrungsaufnahme ebenfalls Biomasse.
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Sind 'fossile' Energieträger wie Kohle nicht auch Biomasse?
Im Laufe der Erdgeschichte entstanden riesige Lager von Biomasse, die zunächst auf der Erdoberfläche abgelagert, dann nach und nach von anderen Erd- und Gesteinsschichten überdeckt wurden.
Durch Millionen Jahre andauernde chemische Umsetzungen unter hohem Druck und bei hohen Temperaturen entstanden daraus die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas. Auf diese Weise wurden einst der Atmosphäre große Mengen von Kohlenstoff entzogen, die durch die Verbrennung der fossilen Energieträger heute an die Lufthülle in Form von Kohlendioxid (CO2) zurückgegeben werden.
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Wie viel Energie steckt in Biomasse?
Wie viel chemisch gebundene Sonnenenergie in der Biomasse steckt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Land- und Wasserpflanzen, pflanzliche und tierische Rückstände sowie organische Abfälle lassen sich vielfältig energetisch nutzen. Man kann sie trocknen und zu Brennmaterial zusammenpressen – etwa Sägemehl zu Briketts und Pellets oder Stroh zu Ballen.
Die folgende Tabelle zeigt, welcher Heizwert jeweils in den einzelnen Biomasse-Arten steckt; 1 kWh/kg bedeutet dabei eine Heizenergie von einer Kilowattstunde pro Kilogramm Brennstoff. Dies entspricht etwa dem Heizwert, der in knapp einem Schnapsglas voll Dieselkraftstoff steckt.
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Biogas: Die Natur kennt keine Abfälle
Ausgangsstoff für die Biogasproduktion sind in der Landwirtschaft in erster Linie Exkremente der Haustiere. Man rechnet in der landwirtschaftlichen Biogastechnik mit Großvieheinheiten (GVE), um die Menge des entstehenden Biogases aus den Fäkalien verschiedener Tiere besser vergleichen und die Anlage richtig dimensionieren zu können.
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