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Druckluft
Die ca. 62.000 in verschiedenen Produktionsbereichen installierten Druckluft-Anlagen in Deutschland verbrauchen jährlich ca. 14 Milliarden kWh Strom – das entspricht dem gesamten jährlichen Fahrstrombedarf der Deutschen Bahn.
Bestehende Druckluft-Anlagen weisen häufig enorme Optimierungspotenziale auf, deren Umsetzung zu erheblichen Kosteneinsparungen führen und gleichzeitig zum Ressourcen- und Klimaschutz beitragen könnte.
Druckluft-Anlagen sind komplexe Systeme. Dies schlägt sich auch in der Kostenstruktur nieder, die kaum einem Betrieb wirklich bekannt ist. Generell lässt sich sagen, dass etwa 3/4 der Gesamtkosten einer Druckluft-Anlage über den Lebenszyklus auf den Energieverbrauch entfallen. Der Anschaffungspreis spielt demgegenüber nur eine untergeordnete Rolle.
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Durch unzureichende Wartung und Instandhaltung, aber auch durch Mängel bei der Anlagenplanung und -beschaffung werden zahlreiche Systeme nicht optimal betrieben. Häufigster Missstand sind Leckagen im System, die meist unbemerkt zu Strommehrkosten von mehreren tausend Euro jährlich führen können.
Leckageverluste:
(bei 8000 h/a und 0,1 €/kWh)
Der Energieverbrauch und damit die Energiekosten lassen sich jedoch mit einfachen und wirtschaftlichen Maßnahmen um ein Drittel reduzieren.
Quelle: Druckluft effizient
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