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Heizung - Projekte/Russland
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| Acht Rohre gehen etwa 40 Meter tief in die Erde, um Wärme nach oben zu pumpen (Foto: insolar.ru) |
Erdwärme sichert Dorfschule in Jaroslawl Existenz
Im Gebiet Jaroslawl, nordöstlich von Moskau gelegen, herrschen raue klimatische Bedingungen. Die Bodentemperaturen liegen in 100 Meter Tiefe bei 5 – 8 Grad Celsius (Vgl. Europa 10 – 15° C). Und doch wird hier eine Dorfschule bereits seit 1998 durch Wärmepumpen mit Erdwärme versorgt.
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| Universität für Bauwesen in Nowosibirsk (Foto: Uni Nowosibirsk) |
Automatisierung der Gebäudetechnik in der TU Nowosibirsk
Im Rahmen des Energiesparprogramms der Universität für Bauwesen in Nowosibirsk entschied die Verwaltung im Jahre 2000, ein Überwachungssystem und eine automatische Regelung für die gesamte technische Einrichtung der Universitätsgebäude zu installieren. Wichtigstes Anliegen des Projektes ist es, die Energienutzung zu optimieren und die Energieversorgung sicherzustellen. Außerdem soll so auch ein großer Teil der Energiekosten gespart werden.
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| Ein Kesselhaus im Gebiet Saratow |
Entwicklung eines dezentralen Wärmeversorgungssystems in Krasnoarmejsk
Bis zum Jahr 2002 gewährleistete ein großes Kesselhaus die Wärmeversorgung des Maschinenbauwerkes „Selchosmaschiny“ und von zwei Bezirken der Stadt Krasnoarmejsk. Nachdem das Werk stillgelegt wurde, sank der Wärmebedarf auf 16 Gkal pro Stunde und der Kessel des Typs KWGM-100 (100 MW Nennleistung) wurde gerade einmal zu 20-25% ausgelastet. Hinzu kam auch das 4,5 km lange Fernwärmenetz mit starken Energieverlusten.
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| Wärmepumpe 150 KW |
Wärmepumpen in der kommunalen Wasserleitung
Vor zwei Jahren installierte die Moskauer Firma „EKIP“ die erste Wärmepumpe im Wasserleitungsnetz der Stadt Malojaroslawez (Gebiet Moskau). Die eingesetzte Anlage mit einer Wärmeleistung von 10 kW und einer elektrischen Leistung von 2 kW beheizt das Gebäude einer Filterstation, die für die Enteisung des Leitungswassers sorgt.
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| Bürokomplex OAO „Belgorodenergo“ |
Einweihung eines „intelligenten Gebäudekomplexes“ in Belgorod
Im Februar 2004 wurde in Belgorod ein Bürokomplex mit hochautomatisierter Gebäudetechnik eröffnet, der von dem lokalen Energieversorger OAO „Belgorodenergo“ bezogen wurde. Der Gebäudekomplex trägt den Titel „intelligentes Gebäude“ und zeichnet sich vor allem durch sein Informationsüberwachungssystem aus, welches die gesamte technische Einrichtung des Hauses überwacht und steuert. Damit können alle Systeme (Heizung, raumlufttechnische Anlagen, Beleuchtung, Energieversorgung, Sicherheits- und Telekommunikationssysteme) zentral gesteuert werden.
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Handbuch zur energetischen Modernisierung von Wohngebäuden in Russland
Im Wohnungswesen bieten sich in Russland enorme Potentiale zur Energieeinsparung. Diese liegen sowohl auf der Seite der Energieversorgung, Messung und Abrechnung als auch auf der Seite des Verbrauchs. Moderne Anlagentechnik und effiziente Wärmedämmung führen zu erheblichen Energieeinsparungen und auch zu mehr Komfort für die Bewohner.
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| Der Keller des Kindergartens nach Abschluss der Renovierungsarbeiten |
Energieeffiziente Sanierung des Kindergartens Nr. 12 in der Stadt Kirowsk
In der Stadt Kirowsk (Gebiet Murmansk) konnte bei der Sanierung des Kindergartens Nr. 12 die Energieeffizienz des 30 Jahre alten Gebäudes deutlich erhöht werden. Der Energieverbrauch sank um insgesamt 60 Prozent, wodurch sich die Investitionen bereits nach vier Jahren rentiert haben.
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Wohnhaus mit eigenem Heizwerk
Im Juli 1999 beendete „Tscheljaboblschilkomchos“ – eine Firma im Staatsbesitz – die Bauarbeiten an einem 11-stöckigen Wohnhaus in Tscheljabinsk. Die Besonderheit an diesem Haus ist, dass eine Heizanlage in das Gebäude integriert wurde. Diese dezentrale Lösung hat gegenüber der in Russland weit verbreiteten zentralen Fernwärmeversorgung den Vorteil, dass der verlustreiche Energietransport entfällt.
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Experimentalzone Energieeffizienz in Moskau
Im Jahr 2000 wurden in einigen Wohnungen im Moskauer Bezirk Presnja Wärmezähler installiert, um den Verbrauch von Wärmeenergie zu messen. Zusätzlich wurden neue Pumpen für die Wasserleitungen eingebaut, die den Wasserverbrauch senken sollten. Angeregt durch den Erfolg der Maßnahmen erklärte die Präfektur des Zentralen Verwaltungsbezirkes der Stadt Moskau im Februar 2002 zwanzig Wohngebäude zu einer Experimentalzone Energieeffizienz.
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Contracting-Pilotprojekt im Gebiet Murmansk
In der Stadt Apatity (Gebiet Murmansk) wurde eine Energieservice-Gesellschaft (Energoservisnaja Kompanija, ESKO) aufgebaut und im September 2002 registriert. Deren Ziel ist es, Energie-Einsparprojekte zu realisieren und die vorfinanzierten Gelder durch Einspareffekte schrittweise zurückzuerhalten. Zwischen der Stadtverwaltung von Apatity und der Nordic Environment Finance Corporation (NEFCO) wurde ein Vertrag über die gemeinsame Finanzierung der ersten Projekte unterzeichnet.
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