Viele Heizungsfirmen in Deutschland arbeiten an der Entwicklung von Brennstoffzellen-Heizgeräten. Diese Aggregate sollen die Wärmeversorgung eines oder mehrerer Häuser abdecken sowie Strom für die Hausversorgung erzeugen bzw. bei Überschüssen ins Netz einspeisen. In der Größe entsprechen sie einem konventionellen Heizgerät.
Brennstoffzellen-Heizgeräte eignen sich gut für energieeffiziente Gebäude mit vergleichsweise niedrigem Wärmebedarf und für eine Stromversorgung mit häufigen Lastwechseln. Gerade unter Teillast haben sie Vorteile gegenüber konventionellen Motorheizkraftwerken.
Um derartige dezentrale Kraftwerke problemlos ins Stromnetz integrieren zu können, arbeitet die Forschung u.a. an Systemen zum zuverlässigen Datenaustausch zwischen den Aggregaten und dem Netz (virtuelles Kraftwerk). Aktuell konzentrieren sich die Entwicklungsarbeiten auf eine weitere Verbesserung der technischen Zuverlässigkeit sowie eine Kostensenkung. Mit einer Markteinführung ist vermutlich ab 2010 zu rechnen.
Quelle: www.bine.info
Veröffentlicht am 13.09.2006
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