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Energiewirtschaft
Wir alle nutzen Energie – tagtäglich, direkt und indirekt. Begrenzte Vorkommen fossiler Energieträger und die zunehmende Umweltbelastung erfordern, Energie immer effizienter zu nutzen.
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Der Begriff „Energie“ wird in vielen Lebensbereichen benutzt: als „Energiedrink oder -riegel“, im Sport werden letzte Energien mobilisiert und das englische „power“ ist aus der Sprache der Jugend nicht mehr wegzudenken. Seinen Ursprung hat der Begriff in der Physik und meint hier die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Für uns Menschen bedeutet „Energie“ Licht, Wärme, Nahrung, Bewegung und Wohlstand.
Seit der Mensch existiert, setzt er Energie ein, um seine Lebensbedingungen zu verbessern. In der heutigen Industriegesellschaft wird der Einzelne durch den Einsatz von Energie und Maschinen von körperlicher Arbeit entlastet. Hierauf beruht letztlich der hohe Lebensstandard in den Industrieländern. Der Energieverbrauch steht in Zusammenhang mit der Wirtschaftsleistung eines Landes. Energie wird direkt in Haushalt, Produktion oder Verkehr und indirekt durch die in Gütern und Dienstleistungen enthaltene Produktionsenergie verbraucht.
Zur Veranschaulichung folgender Vergleich: Die durchschnittliche körperliche Dauerleistung eines durchtrainierten Mannes beträgt etwa 100 Watt, d. h. er müsste beispielsweise zur Erzeugung von 1 kWh Strom ca. zehn Stunden arbeiten. Wenn ein in Deutschland lebender Mensch nur seine Muskelkraft hätte, um seinen täglichen Energiebedarf von 132 kWh abzudecken, benötigte er zusätzlich 132 Helfer.
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